Annette Frier gibt persönliche Angst zu: "Die härteste Tür von allen"
Annette Frier (52) macht aus den Tücken des Älterwerden kein Geheimnis. In ihrer Serie "Frier und Fünfzig" setzt sie sich mit den Wechseljahren auseinander und schafft Sichtbarkeit für ein Thema, das früher oder später jede Frau betrifft. Für die erfolgreiche Serie wurde sie am Mittwoch (21. Oktober) in München mit einem "Blauen Panther" ausgezeichnet. In einem Interview verrät sie nun, welche angenehmen Freiheiten mit dem Älterwerden einhergehen – und wie man lernt, die Angst vor dem Tod zu bewältigen.
Annette Frier über den Tod: "Die härteste Tür von allen"
Ob sie sich mit zunehmendem Alter mehr Freiheiten erlauben könne? "Mir sind die Dinge – vielleicht hormonbedingt – einfach etwas egaler", sagt Annette Frier im Gespräch mit "Marie Claire". "Und das ist auch gut so! Ich habe mehr Mut gewonnen, kann auch damit leben, wenn mich ein paar Leute nicht mögen, fair enough." Dennoch lasse sie die fortschreitende Zeit nicht kalt: "Natürlich beschäftigt mich das Altern, man hat ja fast jeden Tag damit zu tun. Das ist eine Lebensaufgabe."
Die Schauspielerin fährt fort: "Wir kommen auf die Welt und müssen irgendwann sterben, das ist die härteste Tür von allen. Um es mit Woody Allen zu sagen: Meine Einstellung zum Tod hat sich nicht geändert, ich bin strikt dagegen!" Doch Annette Frier hat für sich einen guten Weg gefunden, dem Thema zu begegnen: "Ich befrage in diesen Dingen die Spiritualität. Ich glaube nicht an den Tod, sondern nur an eine Energie, die sich verwandelt."

Angst vor dem Tod: So tröstet sich Annette Frier
Die Schauspielerin erklärt, sich intensiv mit dem Sterben auseinandergesetzt zu haben: "Das Konzept Tod erschreckt mich wie alle anderen, ich habe mich also aus guten Gründen mit jeder Menge kluger Literatur beschäftigt, und die Weltreligionen sind sich übrigens einig, dass Energie nicht weggeht, sie verwandelt sich." Und mit diesen tröstlichen Gedanken könne Annette Frier ganz gut leben: "Wir gehen einfach woanders hin. Und das ist ja offensichtlich auch gar nicht so dunkel, sondern eher hell, hört man."
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