Annalena Baerbock trägt Olympia-Fackel: Sie wollte Olympionikin werden

Die Olympischen Winterspiele sind eröffnet. Mit dabei in Mailand: Annalena Baerbock, die die Fackel tragen durfte. Die ehemalige Außenministerin wollte einst selbst Olympionikin werden.
von  (wue/spot)
Annalena Baerbock ist nach Mailand gereist, um als Vertreterin der UN die Olympische Flamme zu tragen.
Annalena Baerbock ist nach Mailand gereist, um als Vertreterin der UN die Olympische Flamme zu tragen. © imago images/ZUMA Press Wire/Bianca Otero

Annalena Baerbock (45) ist einem Jugendtraum nähergekommen. Der einstigen deutschen Außenministerin und Vorsitzenden der UN-Generalversammlung wurde in Mailand die Ehre zuteil, im Rahmen der Olympischen Winterspiele 2026 die Fackel mit der Olympischen Flamme zu tragen.

"Ich habe gerade die Olympische Flamme von einer Basketballlegende überreicht bekommen und hatte die Ehre, sie für die Vereinten Nationen zu tragen, was erneut betont, dass die Olympischen Spiele und die Vereinten Nationen auf denselben Prinzipien basieren", sagt Baerbock in einem Instagram-Video zu Aufnahmen mit der Fackel. Zu diesen gehöre "Fair Play, Respekt und das Feiern von Vielfalt". Baerbock bekam die Fackel von Ex-NBA-Star Yao Ming (45) überreicht.

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Baerbock als Olympionikin? "Offensichtlich hat das nicht ganz geklappt"

Dazu schreibt Baerbock unter anderem: "In einer Zeit globaler Fragmentierung erinnern uns die Olympischen Winterspiele in Mailand Cortina an unsere gemeinsame Menschlichkeit - und daran, was möglich ist, wenn wir nach denselben Regeln spielen. Fairness, Respekt und ein gemeinsames Ziel leiten jeden Wettbewerb und sind ebenfalls die Grundlage für internationale Zusammenarbeit."

In ihren Storys auf der Social-Media-Plattform teilt Baerbock mit, dass sie vor vielen Jahren selbst gehofft hatte, Olympionikin zu werden. "Als Teenagerin habe ich davon geträumt, durch Trampolinspringen zu den Olympischen Spielen zu kommen", erklärt sie. "Offensichtlich hat das nicht ganz geklappt. Deshalb war es für mich eine riesige Ehre, im Namen der Vereinten Nationen die Olympische Fackel tragen zu dürfen."

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