Anna Netrebko: "Ich möchte, dass der Krieg aufhört"

Wie denkt Anna Netrebko trotz ihrer Putin-Nähe über den Ukraine-Krieg? Via Instagram wurde die Opernsängerin deutlich: "Ich möchte, dass der Krieg aufhört." Dennoch sieht sie sich unter Druck gesetzt.
| (dr/spot)
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Anna Netrebko wurde in der Vergangenheit für ihre Putin-Nähe kritisiert.
Anna Netrebko wurde in der Vergangenheit für ihre Putin-Nähe kritisiert. © imago/Independent Photo Agency Int.

Jetzt hat sich auch die russische Opernsängerin Anna Netrebko (50) zum Ukraine-Krieg gemeldet. Via Instagram veröffentlichte sie ein gemeinsames Statement mit ihrem Ehemann, dem aserbaidschanischen Tenor Yusif Eyvazov (44). Dort brachte sie klar zum Ausdruck, dass sie gegen diesen Krieg sei: "Ich möchte, dass der Krieg aufhört." Sie sei eine Russin und liebe ihr Land, habe aber auch viele Freunde in der Ukraine: "Der Schmerz und das Leid brechen mir das Herz."

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Sie wolle, dass die Menschen in Frieden leben könnten, dafür bete sie. In der Vergangenheit stand Netrebko des Öfteren aufgrund ihrer Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin (69) in der Kritik. Teilweise unterstützte sie ihn öffentlich. Im Hinblick auf die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit in den letzten Tagen, die auf ein Bekenntnis von Netrebko drängte, sagt sie nun: "Ich möchte allerdings anführen, dass es nicht richtig ist, Künstler oder irgendeine öffentliche Person zu zwingen, ihre politischen Ansichten öffentlich zu machen und ihr Vaterland zu beschimpfen."

Geteiltes Echo nach Statement

Jeder solle das frei entscheiden, sie persönlich sei keine politische Person und keine Fachfrau: "Ich bin Künstlerin und mein Ziel ist es, über politische Unterschiede hinweg zu vereinen." In den Kommentaren regt sich neben Zuspruch auch Kritik. So stellen einige Nutzer die Frage, warum sie denn in der Vergangenheit Äußerungen pro Putin traf, wenn sie denn keine politische Figur sei?

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