"Angst um meine Existenz": Marina Marx macht Geldsorgen öffentlich

Die Corona-Pandemie holt Marina Marx ein. Die Schlagersängerin muss womöglich knapp 13.000 Euro an staatlichen Hilfen zurückzahlen. Doch das ist ein Problem.
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Marina Marx sieht ihre Existenz bedroht.
Marina Marx sieht ihre Existenz bedroht. © action press/ APA-Images / Walter Pernkopf

Marina Marx (36) kämpft mit großen finanziellen Sorgen. Der Schlagersängerin droht die Rückzahlung von Corona-Überbrückungshilfen in Höhe von knapp 13.000 Euro. Das machte sie in einem Instagram-Video öffentlich. Während der Pandemie habe sie staatliche Hilfen beantragt. "Sechs Jahre später soll ich jetzt 6.200 Euro zurückzahlen und über weitere knapp 6.800 Euro wurde noch nicht entschieden", erzählte sie. Nicht nur die Rückzahlung, auch diese Ungewissheit sei belastend.

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Es sei ihr schwergefallen, mit ihrer Situation an die Öffentlichkeit zu gehen. "Aber ich weiß gerade einfach nicht mehr, wohin mit meiner Angst, meiner Enttäuschung und all den Sorgen", erklärt sie. "Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal solche Angst um meine eigene Existenz haben würde."

Ihre Musikkarriere habe sie sich "über viele Jahre mit unglaublich viel Herzblut" aufgebaut. Doch während der Corona-Pandemie seien plötzlich Auftritte und damit wichtige Einnahmen weggebrochen.

Sängerin fordert eine faire Prüfung

Mit ihrem Video möchte Marina Marx auf ihre Situation aufmerksam machen. Dabei betont sie, dass sie keine Sonderbehandlung erwarte. "Ich wünsche mir einfach, dass besondere Einzelfälle auch individuell und fair geprüft werden", schreibt sie in einer Nachricht zum Video.

Zugleich wolle sie mit ihrem öffentlichen Appell auch anderen Künstlerinnen und Künstlern eine Stimme geben, die die Rückzahlungen ebenfalls treffen. Deshalb bittet sie ihre Follower, das Video weiterzuverbreiten. "Vielleicht schaffen wir es gemeinsam, dass wir gehört werden", hofft die Sängerin.

Künstler verstehen ihre Sorgen

Unter dem Beitrag meldeten sich neben ihren Fans andere betroffene Künstler zu Wort. Sängerin Annemarie Eilfeld (36) kommentierte: "Willkommen im Club". Sie habe die Corona-Hilfen bereits 2025 zurückzahlen müssen. Die Einnahmen für abgesagte Auftritte zwischen 2020 und 2022 seien nie wieder hereingekommen, erklärte sie. Viele Veranstalter hätten die Pandemie nicht überstanden, sodass geplante Nachholkonzerte ausgefallen seien.

Auch Daniel Schuhmacher (39), der 2009 das RTL-Format "Deutschland sucht den Superstar" gewann, kann die Sorgen von Marina Marx nachvollziehen. "Hab ich alles schon hinter mir ... zahle die Raten immer noch", schrieb er unter dem Beitrag.

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