Angelina Kirsch: "Ich bin einfach nur unbeschreiblich glücklich"
"Daniel ist mein Fels in der Brandung, mein Ein und Alles", schwärmt Angelina Kirsch (37). Vor wenigen Wochen hat das Model und die Moderatorin ihrem langjährigen Partner das Jawort gegeben. Im Interview blickt sie auf ihre Winterhochzeit zurück - und zeigt sich zugleich voller Zuversicht für das neue Jahr.
"Mein Glas ist immer halb voll. Ich wünsche mir, dass ich auch 2026 optimistisch und dankbar bleibe und im Kleinen wie im Großen durch Projekte und Engagement etwas zurückgeben kann", so Kirsch. Aktuell setzt sich die 37-Jährige gemeinsam mit Purina für den Kinderschutzengel e.V. ein, der auf die gesundheitsfördernde Wirkung von Haustieren aufmerksam macht. Ein Thema, das ihr besonders nah ist: In den vergangenen Jahren hatte Kirsch selbst mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.
Liebe Angelina, Sie starten frisch verheiratet ins neue Jahr. Mit welchem Gefühl blicken Sie auf diese neue Lebensphase?
Angelina Kirsch: Ich bin einfach nur unbeschreiblich glücklich. Mein großer Traum war es immer, eine Winterhochzeit zu feiern, ich bin der allergrößte Weihnachtsfan. Dass es dann aber so schön wird, das hätte ich mir nie vorstellen können - zwar ohne Schnee, dafür aber in magischer Winterlandschaft auf Sylt. Die Trauung fand in der historischen Kirche St. Severin in Keitum statt - dort wurden natürlich auch Weihnachtslieder gespielt, danach sind wir für die Bilder an den Strand und gefeiert wurde im Söl'ring Hof in Rantum. Es war wunderbar gemütlich und romantisch.
Was nehmen Sie für den Start ins neue Jahr mit?
Kirsch: Meine Familie ist mein Ein und Alles und ich bin sehr glücklich und dankbar, dass Daniel und ich jetzt verheiratet sind und gemeinsam in unserem Traumhaus leben können. Meine Mama wohnt in der Nähe und es geht uns allen gut. Die Bindung zu meiner Mama ist nach wie vor sehr stark, mir war es zum Beispiel wichtig, dass sie mich zum Altar bringt. Es ist die Geborgenheit der Familie, die ich zum Glücklichsein brauche.
Welche konkreten Pläne haben Sie für das kommende Jahr - privat wie beruflich?
Kirsch: Privat freue ich mich darauf, unser Traumhaus weiter gestalten zu können - 2026 ist der Außenbereich dran. Auch meine geliebten Tiere spielen dieses Jahr eine große Rolle - privat wie beruflich schlägt mein Herz für Vierbeiner. Engagement für den Tierschutz ist mir ein wichtiges Anliegen, es gibt so viele Fellnasen, die ein warmes Körbchen suchen. Meine beiden Kater Shaky und Balu habe ich auch aus dem Tierschutz adoptiert und ich will die süßen Stubentiger nicht mehr missen. Besonders freue ich mich daher 2026 darauf, wieder ein Tierheim besuchen zu dürfen und mich für Tiere in Not einzusetzen. Auch im TV geht es dieses Jahr spannend weiter mit tollen Projekten. Allen voran die erste Staffel von "Promi Taste", die im Frühjahr an den Start geht.
Gibt es Vorsätze, die Ihnen besonders wichtig sind und die Sie dieses Jahr konsequenter verfolgen möchten?
Kirsch: Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück und ich bin so dankbar für meine Familie, meinen Schatzi, meine wunderbaren Tiere und dafür, dass ich mich genauso annehmen kann, wie ich bin. 2025 hat mit meiner Hochzeit ein absolutes Highlight bereitgehalten. Die letzten zwei Jahre waren aber nicht immer einfach für mich. Ich hatte mit gesundheitlichen Problemen und Verlusten zu kämpfen. Meinen Lebensmut und Optimismus habe ich aber nie verloren. Das Glas ist bei mir immer halb voll. When life gives you lemons, ask for salt and tequila! (lacht) Daher wünsche ich mir,
dass ich auch 2026 so optimistisch und dankbar bleibe und im Kleinen wie im Großen durch Projekte und Engagement etwas zurückgeben kann.
Derzeit setzen Sie sich für den Verein Kinderschutzengel e. V. ein. Wie sieht Ihr Engagement konkret aus?
Kirsch: Kinderschutzengel e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die mit ihren Therapiebegleithunden Freude und Hoffnung in Krankenhäuser bringt. Als Purina-Markenbotschafterin habe ich das große Glück, mich für die grandiose Arbeit der Therapeuten auf vier Pfoten zu engagieren und Aufmerksamkeit für das wichtige Thema tiergestützte Intervention zu schaffen, zum Beispiel in Form von Besuchen mit den Fellnasen in Krankenhäusern.
Sie haben sich kürzlich selbst ein Bild von der Arbeit des Vereins gemacht und eine Kinderstation besucht. Was hat dieser Besuch emotional mit Ihnen gemacht?
Kirsch: Es war sehr berührend zu sehen, wie viel Kraft die Therapiebegleithunde den kleinen Patienten geben. Die Hunde schenken den Kindern Hoffnung und lassen sie strahlen. Ich bin selbst Katzenmama und weiß, wie viel Trost und Geborgenheit meine Tiere mir in schwierigen Lebenssituationen geschenkt haben. Auch deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, dieses Projekt zu unterstützen.
Fühlen Sie sich als prominente Persönlichkeit in einer besonderen Verantwortung, Ihre Reichweite für soziale Themen einzusetzen?
Kirsch: Das muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. Für mich war jedoch schon immer klar, dass ich meine Reichweite auch für Themen nutzen möchte, die die Welt ein kleines Stück besser machen. Dabei ist mir besonders wichtig, dass dieses Engagement ehrlich und glaubwürdig ist. Es liegt mir wirklich am Herzen, einen Unterschied zu machen - zum Beispiel, wenn es um Selbstakzeptanz geht oder um Aufklärung rund um Haustiere. Denn die Kraft der Mensch-Tier-Bindung ist etwas ganz Besonderes: Unsere Hunde und Katzen bereichern unser Leben und schenken
uns so viel mehr, als wir oft in Worte fassen können.
In den vergangenen Jahren mussten Sie selbst gesundheitliche Rückschläge verkraften. Begleiten Sie heute noch Einschränkungen oder Spätfolgen Ihrer Gesichtslähmung?
Kirsch: Die Erkrankung durch die Fazialisparese ist nun schon zweieinhalb Jahre her. Ich bin sehr froh, dass ich so weit wieder gesund bin, dass ich mein Leben und meinen Beruf wieder fast uneingeschränkt ausüben kann. Ich merke tatsächlich noch kleine Überbleibsel der Lähmung. Aber diese stören nicht weiter und sind eben jetzt Teil von mir. Wenn der linke Mundwinkel nicht immer ganz mitmachen möchte, dann übernimmt eben der rechte den Job. Das fällt aber eigentlich nur mir auf.
Welche Rolle hat Ihr heutiger Ehemann in dieser schwierigen Zeit für Sie gespielt - und wie sehr hat diese Erfahrung Ihre Beziehung geprägt?
Kirsch: Daniel ist mein Fels in der Brandung, mein Ein und Alles. Vertrauen ist der Grundpfeiler unserer Beziehung und es tut gut, zu wissen, dass er immer an meiner Seite ist, egal was kommt. Zu sehen, wie stark Daniel mich unterstützt und für mich da ist, hat unsere Liebe noch mehr wachsen lassen und mir Gewissheit gegeben, dass er der Richtige ist. Gerade Schicksalsschläge wie Krankheit oder Verlust haben uns in den vergangenen Jahren zusammengeschweißt, sodass wir wissen: Wir sind immer füreinander da, in guten wie in schlechten Zeiten.
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