Angelina Jolie besucht Grenzübergang Rafah

Hollywood-Star Angelina Jolie hat am Freitag die ägyptische Seite des Rafah-Grenzübergangs nach Gaza besucht. Die ehemalige UN-Sondergesandte traf dort humanitäre Helfer und besuchte verletzte Palästinenser in einem nahegelegenen Krankenhaus.
(mia/spot) |
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Angelina Jolie am Rafah-Grenzübergang.
Angelina Jolie am Rafah-Grenzübergang. © Ahmed Sayed/Anadolu/ABACAPRESS/ddp images

Angelina Jolie (50) hat am Freitag die ägyptische Seite des Rafah-Grenzübergangs nach Gaza besucht. Die Oscar-Preisträgerin reiste in Begleitung einer amerikanischen Delegation an und wurde von Offiziellen vor Ort empfangen. Wie lokale Medien berichteten, wollte sich die Schauspielerin ein Bild von der humanitären Lage machen und verletzte Palästinenser treffen, die in Ägypten medizinisch versorgt werden.

Laut Medienberichten sprach Jolie mit Patienten in einem Krankenhaus in der nahegelegenen Stadt al-Arisch. Am Grenzübergang selbst traf die Hollywood-Ikone Mitglieder der Hilfsorganisation Roter Halbmond sowie Lkw-Fahrer, die für den Transport humanitärer Hilfsgüter nach Gaza zuständig sind. Sie sei "geehrt", die Freiwilligen kennenzulernen, erklärte Jolie.

Der Rafah-Grenzübergang sollte im Rahmen des seit Oktober geltenden Waffenstillstands eigentlich wieder geöffnet werden, ist bislang jedoch geschlossen geblieben. In einer gemeinsamen Erklärung am Freitag forderten Ägypten und sechs weitere Länder, darunter Saudi-Arabien, die internationale Gemeinschaft auf, "Druck auf Israel als Besatzungsmacht auszuüben, um die Beschränkungen für die Einfuhr und Verteilung lebenswichtiger Güter" nach Gaza unverzüglich aufzuheben.

Langjähriges humanitäres Engagement

Jolie zählt zu den bekanntesten Gesichtern Hollywoods - und zu den engagiertesten. Ende 2022 legte sie nach mehr als 20 Jahren ihr Amt als Sondergesandte des UN-Flüchtlingshilfswerks nieder. Sie wolle sich künftig breiter gefassten humanitären Themen widmen, begründete sie damals ihren Schritt. Im selben Jahr hatte die Schauspielerin Flüchtlinge im Jemen besucht und Überlebende von Raketenangriffen in der Ukraine getroffen.

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