Ana Ivanovic zieht bittere Bilanz: "Es ist brutal"
In ihrem Leben musste Ana Ivanovic (38) oft einstecken – auf und neben dem Tenniscourt. Die Ex-Partnerin von Bastian Schweinsteiger (42) schlägt nun ernste Töne an.
Ana Ivanovic rechnet mit Vergangenheit ab: Trainer gesteht Fehler
Im Gespräch mit dem ehemaligen Fußballspieler Slaven Bilić (58) spricht Ivanovic über eine Erfahrung, die sie nicht so schnell vergessen wird. Während einer Teilnahme an den French Open verlor sie ein Spiel und stellte daraufhin ihren damaligen Trainer zur Rede. "Ich kann mich nicht daran erinnern, gegen wen ich spielte oder welches Jahr es war. Ich sagte zum Coach: 'Alles, was du mir über den Gegner erzählt hast, der gesamte taktische Plan war falsch'", so die Serbin im Videopodcast "(Ne)uspjeh prvaka". Der Trainer habe ihr anschließend gebeichtet: "Das geschah, weil ich einen anderen, falschen Spieler beobachtet hatte."
Er verwechselte demnach zwei Tennisprofis: "Die waren beide russisch und hatten ähnliche Nachnamen." Ivanovic sei von dem Fehler alles andere als begeistert gewesen: "Also, er hatte mir eine Taktik erklärt, die auf einen ganz anderen Spieler zutraf."

Schweinsteiger-Ex sieht keinen Ausweg: "Musste die Schuld auf mich nehmen"
Die Ex von Bastian Schweinsteiger scheute keine Konfrontation. "Ich sagte, ohne zu zögern: 'Alles war falsch!'" Ana Ivanovic war sich offenbar bewusst, dass sie den Fehler ihres Trainers ausbaden musste. "Da ging ich in die Pressekonferenz. Und was sollte ich sagen? Dass mein Trainer mir falsche Taktiken erklärt? Die Menschen dort hätten gedacht, ich sei komplett unprofessionell. Was konnte ich machen? Ich musste die Schuld auf mich nehmen. Obwohl er derjenige war, der mich auf das Spiel vorbereitete."
Ana Ivanovic auf Schmerzmittel angewiesen: "Sechs Monate lang Voltaren genommen"
Der Vorfall sei der 38-Jährigen sehr im Gedächtnis geblieben, betont sie gegenüber Slaven Bilić. Doch solchen Situationen hat sich die Tennisspielerin in ihrer Karriere gleich mehrmals stellen müssen. Generell sei man im Einzelsport oft mit Schwierigkeiten konfrontiert – man zahle einen hohen Preis, um als Tennisprofi erfolgreich zu sein. "Da gibt es viele Tage, an denen du morgens aufwachst, und etwas tut weh. 2014 habe ich sechs Monate lang Voltaren genommen", gesteht Ivanovic. Ohne Schmerzmittel hätte sie den Alltag nicht bestreiten können.
Schweinsteiger-Ex zieht Bilanz: "Es ist brutal"
Die Brünette gibt offen zu: "Ich konnte fast nicht aus dem Bett. Ich konnte nicht mal die Socken richtig anziehen. Ich musste sie komplett umständlich anziehen, weil alles wehtat. Ich hatte Probleme mit meinem Rücken und einen eingeklemmten Nerv." Warum sie all die Strapazen auf sich nahm? Der Erfolg gab ihr Recht: "Ich gewann drei Turniere in dem Jahr." Ana Ivanovic wusste, wofür sie die Opfer brachte. Doch eine einfache Zeit war es offensichtlich nicht. "Das ist auch der Grund, warum viele Menschen sagen, Einzelsport ist brutal. Ja, es ist brutal – das ist es wirklich."
