Emotionale Worte von Ana Ivanovic: "Denkst nicht über die Konsequenzen nach"
Ana Ivanovic (38) lässt sich nicht unterkriegen: Die Serbin gab im vergangenen Jahr die Trennung von Ehemann Bastian Schweinsteiger (41) bekannt, mit dem sie drei gemeinsame Kinder hat. Doch anstatt Trübsal zu blasen, ist die 38-Jährige viel unterwegs – und erinnert sich im Gespräch mit einem Kollegen an die großen Erfolge zurück, die sie zur Tennislegende machten.
Ana Ivanovic emotional: "Die schönste Woche meines Lebens"
Anlässlich der "ABN AMRO Open" ist Ana Ivanovic nach Rotterdam gereist, wo sie sich mit dem niederländischen Tennisspieler Richard Krajicek (54) für die YouTube-Talkshow "Beyond the Wins, Behind the Success" getroffen hat. Der 54-Jährige ist von seiner erfolgreichen Gesprächspartnerin sichtlich beeindruckt und bewundert sie dafür, einst die Weltrangliste angeführt zu haben. Für ihn selbst habe es "nur" für Platz vier gereicht.
Ana Ivanovic erinnert sich an diese besondere Zeit im Jahr 2008 zurück: "Ich hatte wirklich großes Glück. In der Woche, in der ich Roland Garros gewann, wurde ich auch die Nummer eins der Weltrangliste." Roland Garros ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die berühmten French Open. "Das war wirklich die schönste Woche meines Lebens und etwas ganz Besonderes. Das Gefühl, wenn sich all die harte Arbeit und all die Träume auszahlen", schwärmt die Serbin.

Ana Ivanovic beim Tennis: "Denkst nicht über die Konsequenzen nach"
Richard Krajicek erzählt daraufhin von seinem Wimbledon-Sieg im Jahr 1996. Der Niederländer hatte sich damals eigentlich nur zum Ziel gesetzt, nicht in der ersten Runde eliminiert zu werden. Zu seiner eigenen Überraschung marschierte er jedoch bis zum Grand-Slam-Titel durch das Turnier – und das im Alter von 24 Jahren.
Ana Ivanovic kennt das Gefühl, das ihr Kollege beschreibt: "Wenn du Erfolg hast, bist du in der Zone und denkst nicht über das Ergebnis nach, denkst nicht über die Konsequenzen nach, sondern spielst einfach und hast Spaß dabei." Die Serbin konnte nicht nur die French Open 2008 für sich entscheiden, sondern war im gleichen Jahr auch Finalistin bei den Australian Open. Große Erfolge, die ihr keiner mehr nehmen kann – und die der dreifachen Mutter noch immer viel bedeuten.

