Alter Ring bringt "Bares für Rares"-Verkäuferin fast 10.000 Euro ein: "Wahnsinn!"

Dass ihr Schmuckstück längst nicht so viel wert war wie vor 50 Jahren, war der Verkäuferin bewusst. Und doch stiegen die Gebote in der Donnerstagsausgabe von "Bares für Rares" (ZDF) immer weiter an ...
Bettina Friemel |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
"Der macht was her, ne?", zeigte sich die "Bares für Rares"-Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel schwer beeindruckt von einem kleinen Ring.
ZDF 5 "Der macht was her, ne?", zeigte sich die "Bares für Rares"-Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel schwer beeindruckt von einem kleinen Ring.
"Der sieht aus wie dieses Abzeichen bei Königen früher und Kaisern", assoziierte Horst Lichter.
ZDF 5 "Der sieht aus wie dieses Abzeichen bei Königen früher und Kaisern", assoziierte Horst Lichter.
"Mein Vater war Vorstandsvorsitzender einer Bank", begann Elke ihre Geschichte.
ZDF 5 "Mein Vater war Vorstandsvorsitzender einer Bank", begann Elke ihre Geschichte.
"Ein wirkliches Traumjuwel! Da fehlen mir einfach die Worte", schwärmte Susanne Steiger.
ZDF 5 "Ein wirkliches Traumjuwel! Da fehlen mir einfach die Worte", schwärmte Susanne Steiger.
Anaisio Guedes schnappte sich das begehrte Schmuckstück.
ZDF 5 Anaisio Guedes schnappte sich das begehrte Schmuckstück.

"Der macht was her, ne?", zeigte sich die "Bares für Rares"-Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel schwer beeindruckt von einem kleinen Ring. Denn der hatte einiges an Steinchen zu bieten. "Der sieht aus wie dieses Abzeichen bei Königen früher und Kaisern", assoziierte Horst Lichter. "Du meinst den Adlerorden?", stimmte die Expertin zu.

"Wo kommt der Ring her?", fragte Lichter das Verkäuferpaar Dieter und Elke aus Regensburg. "Mein Vater war Vorstandsvorsitzender einer Bank", begann Elke ihre Geschichte. "In dieser Zeit, in den 70er-, 80er-Jahren war das so üblich, dass die Damen in diesen Kreisen hochwertigen Schmuck getragen haben", erzählte sie weiter. "Und meine Mama, würde ich sagen, hatte da den hochwertigsten." Daher lag auch ein Zertifikat bei: "Der Papa hat immer gesagt: Das ist ein kleiner Mercedes." Horst Lichter kannte natürlich die damaligen Autopreise: "Oha! Und das war damals eine Aussage!"

"Ich finde auch, dass er eigentlich zu schade ist, um nur im Schließfach zu liegen", wollten weder Elke noch ihre zwei Töchter das wertvolle Erbstück am Finger haben. "In meinen Kreisen trägt man sowas nicht." Anhand des Zertifikats wusste die Expertin, dass der Ring vor 1974 von Goldschmied Schott gefertigt wurde. Bezeichnend fand sie den genannten Wert von 28.700 DM, also umgerechnet "circa 56.000 Euro Kaufkraft, wohlgemerkt". Lichter nickte: "Dann war das so ein Nobel-Automobil damals."

"Da fehlen mir einfach die Worte"

"Typisch für die Nachkriegsmoderne" fand die Expertin den Ballerina-Ring aus Weißgold, der an ein Tutu erinnerte. In der Mitte saß ein lupenreiner Brillant von 1,04 Karat. "Der ist wirklich prachtvoll." Der Gesamtzustand: "Exzellent!" - "Ich wollte 5.000 Euro", nannte Elke ihren Wunschpreis. "Diamanten sind tatsächlich im Wert bei Rückführung in den Handel derzeit etwas gefallen", trotzdem konnte Rezepa-Zabel einen Wert von 5.000 bis 6.000 Euro bestätigen.

"Wow!", raunte Susanne Steiger, als sie im Händlerraum den Ring erblickte. "Wir haben hier wirklich das Feinste, was man bei Diamanten finden kann. Wir haben einen lupenreinen Stein in der allerbesten Farbe." - "Ein wirkliches Traumjuwel! Da fehlen mir einfach die Worte", schwärmte die Schmuckhändlerin. Dass Elke den Ring nicht tragen wollte, konnte sie nicht nachvollziehen: "Aber der muss doch ausgeführt werden!"

"Das wird ein Kampf", ahnte Steiger eine harte Verhandlung. "Traumhaft schön!", zeigte auch Sarah Schreiber Interesse. Benjamin Leo Leo startete direkt mit 5.000 Euro, die sich rasant auf 9.500 Euro steigerten. Damit schnappte sich Anaisio Guedes das begehrte Schmuckstück: "Das ist für mich der schönste Ring, den ich jemals hier gekauft habe!" Und Elke konnte ihr Glück über den fast verdoppelten Wunschpreis kaum fassen: "Wahnsinn! Ich glaube, bei dem Händler ist er in den besten Händen."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur teleschau. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an info@teleschau.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.