Als Whitney Houston stürzte: Oprah Winfrey flehte ihr Publikum an

Whitney Houston soll einst bei einem Auftritt in Oprah Winfreys Show gestürzt sein. Die Talkmasterin berichtet nun, wie sehr sie das Publikum damals bat, den Moment nicht an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen.
(wue/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Whitney Houston (l.) war mehrfach in der Show von Oprah Winfrey zu Gast.
Whitney Houston (l.) war mehrfach in der Show von Oprah Winfrey zu Gast. © [M] imago/Cover-Images/RB / imago images/Newscom World

Whitney Houston (1963-2012) kämpfte zu Lebzeiten immer wieder mit ihrer Drogensucht. US-Talk-Ikone Oprah Winfrey (72) berichtet nun, wie sie einst versuchte, die Probleme der "I Will Always Love You"-Sängerin vor der Öffentlichkeit zu schützen.

Winfrey wurde am 23. Juni mit dem "Cannes LionHeart" ausgezeichnet. Der Preis ehrt Persönlichkeiten, die ihre Reichweite nutzen, um positive Veränderungen anzustoßen. Im berühmten Auditorium Louis Lumière an der Croisette sprach die Talkmasterin in diesem Rahmen auch über eine Begegnung mit der 2012 verstorbenen Sängerin und Schauspielerin, wie US-Branchenmedien berichten. "Variety" veröffentlichte zudem einen Ausschnitt des Auftritts auf der Social-Media-Plattform X.

Studiopublikum sollte Sturz von Whitney Houston geheim halten

Zunächst erinnerte sich Winfrey an ihr erstes Interview mit Houston für ihre Show. Houston sei damals "clean" gewesen. Sie habe Houston zunächst vor laufenden Kameras begrüßt, die Aufnahme dann aber unterbrochen. Hinter den Kulissen habe sie mit ihr darüber gesprochen, was sie sich selbst von dem Gespräch erwarte - und was Houston sich davon erhoffe. Am Ende sei es eines der eindrucksvollsten Interviews ihrer Karriere geworden.

Als Houston später erneut in Winfreys Show auftrat, sei sie nach Einschätzung der Talkmasterin rückfällig gewesen. Winfrey vermutet, dass es der letzte Auftritt der Sängerin in ihrer Sendung war. Dabei sei Houston "von der Bühne gestürzt". Für Winfrey sei in diesem Moment klar gewesen: "Wenn diese Story herauskäme [...], wäre sie davon zerstört worden."

Den Sturz habe damals auch das Studiopublikum mitbekommen, das laut Winfrey teilweise eigene Kameras dabeihatte. "Ich habe sie angebettelt, diese Bilder nicht zu veröffentlichen, denn es hätte ihr Leben ruiniert. Und sie haben es nicht getan", erinnerte sich die Talkmasterin.

Einem heutigen Publikum würde sie dieses Vertrauen nicht mehr entgegenbringen. "Das würde heutzutage nicht passieren, das kann ich Ihnen sagen", so Winfrey.

Whitney Houston bleibt ein unvergessener Weltstar - auch wenn ihr tragischer Tod im Alter von nur 48 Jahren inzwischen mehr als 14 Jahre zurückliegt. Im Februar 2012 wurde die Sängerin leblos in der Badewanne eines Hotels in Beverly Hills gefunden. CNN berichtete später unter Berufung auf den Autopsiebericht, Houston sei ertrunken. Der zuständige Gerichtsmediziner stufte den Tod als Unfall ein. Als begünstigende Faktoren wurden "Folgen einer arteriosklerotischen Herzerkrankung und Kokainkonsum" genannt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.