Alfredo Pauly: Flut spülte 400 Echtpelze weg - ruft jetzt das "Dschungelcamp"?

Designer und Glamour-König Alfredo Pauly hat bei der Flut-Katastrophe in Bad Neuenahr-Ahrweiler beide Pelzläden verloren. "Sie wurden einfach weggespült", berichtet er der AZ. Warum der HSE24-Moderator trotzdem nicht aufgibt und welche Pläne er jetzt hat...
| Steffen Trunk
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Pelz-Modedesigner Alfredo Pauly.
Pelz-Modedesigner Alfredo Pauly. © dpa/Oliver Hausenress (Geisler-Fotopress)

Es war die schlimmste und dramatischste Nacht seines Lebens. "Um 1.30 Uhr rief mich ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma an, dass die Alarmanlage an meinen Läden ausgelöst hat", sagt Alfredo Pauly zur AZ. Der Geschäftsmann weilte während der Flut-Katastrophe am 14. und 15. Juli mit seiner Ehefrau Sabine in einem französischen Hotel und konnte kaum fassen, was der Wächter ihm berichtet hat.

Flut-Katastrophe: Alfredo Pauly verlor in Bad Neuenahr-Ahrweiler seine Läden

"Eine acht bis neun Meter große Flutwelle hat alles mitgerissen. 400 Pelze sind einfach weggespült worden. Wahrscheinlich liegen sie längst irgendwo in der Nordsee", so Pauly traurig. Doch aufgeben will der HSE24-Designer nicht. Er will kämpfen, neu anfangen und seine Kunden mit Zuchtpelz weiter glücklich machen. In einem Schlösschen am Rhein, in der Villa Kalles, soll in einem Nebengebäude ein Showroom entstehen. "Seit 40 Jahren verkaufe ich Pelze, das gebe ich doch nicht einfach auf!"

Wird Alfredo Pauly ins "Dschungelcamp" ziehen?

Während andere Prominente in Krisenzeiten als gutbezahlte Kandidaten in Trash-Shows gehen, will Alfredo Pauly weiterhin vor der Kamera des Teleshopping-Senders HSE24 in Ismaning stehen. "Ich habe sämtliche Anfragen, unter anderem für die 'Die Burg', freundlich abgelehnt. Ich fände das grauenvoll. Außerdem würde sich dann meine Ehefrau nach über 30 Jahren von mir scheiden lassen, wenn ich ins Dschungelcamp gehe", sagt Pauly lachend.

Seit über 30 glücklich verheiratet: Alfredo Pauly und Ehefrau Sabine.
Seit über 30 glücklich verheiratet: Alfredo Pauly und Ehefrau Sabine. © dpa/Alexander Schuhmann

Er könne zwar verstehen, dass sich Fernsehzuschauer von Trash-TV unterhalten fühlen, aber für sich schließt er ein Mitwirken kategorisch aus. "Natürlich bleibe ich beim Zappen da auch mal hängen. In jedem von uns steckt ein kleiner Voyeur. Da kann auch ich nicht weggucken. Aber mittlerweile wird es doch Jahr für Jahr krasser, ekliger und heftiger."

"Kein Privatsender könnte mich bezahlen"

Finanziell würde sich eine Teilnahme bei einem Trash-Format für Alfredo Pauly gar nicht lohnen. Pauly zur AZ: "Kein Privatsender könnte mich für den Ausfall meiner Sendungen bei HSE24 bezahlen."

Knapp 40 Stunden stehe er im Monat live vor der Kamera, dazu komme die Zeit für die intensive Vorbereitung. "Ich habe aktuell drei Formate, bin sehr gut beschäftigt und feiere am Wochenende mein zehntes Jubiläum bei HSE24. Für mich läuft es sehr gut."

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