Alexander Held stirbt nach "kurzer Krankheit": Todesursache des "München Mord"-Stars bekannt

Mit 67 Jahren stirbt TV-Star Alexander Held. Der beliebte Schauspieler war bekannt aus "München Mord" und "Der Schuh des Manitu". Laut ZDF soll eine kurze Krankheit zu seinem Tod geführt haben. Was ist die Todesursache?
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Der Film- und Fernsehschauspieler Alexander Held ist mit 67 Jahren gestorben.
Der Film- und Fernsehschauspieler Alexander Held ist mit 67 Jahren gestorben. © Henning Kaiser/dpa

Große Trauer um Film- und Fernsehschauspieler Alexander Held. Woran starb der beliebte 67-jährige Schauspieler? Wie "Bild" meldet, soll eine Lungenentzündung die Todesursache gewesen sein. Das ZDF berichtet von einer "kurzen Krankheit".

Alexander Held litt an einer Lungenentzündung 

Er sei bereits am vergangenen Dienstag gestorben, teilte der eng mit ihm befreundete TV-Produzent Sven Burgemeister der Deutschen Presse-Agentur mit.

Alexander Held spielte auch in "Der Schuh des Manitu" mit

Bis zuletzt war Alexander Held in den ZDF-Samstagskrimis "Stralsund" (seit 2010) und "München Mord" (seit 2014) in zwei unterschiedlichen Hauptrollen zu sehen. In "Stralsund" verkörperte er den kontrollierten, spröden, aber loyalen "Kriminalhauptkommissar Karl Hidde". In "München Mord" spielte er dagegen den eher unkonventionellen "Ludwig Schaller", ein chaotisches Genie, das Fälle mit viel Empathie und Intuition löst. Und auch im erfolgreichsten deutschen Kino-Film "Der Schuh des Manitu" (2001) spielte Alexander Held mit. Er verkörperte Karl May.

Der vielfach ausgezeichnete Schauspieler begann seine Karriere auf renommierten deutschsprachigen Theaterbühnen, darunter die Münchner Kammerspiele, die Freie Volksbühne Berlin sowie die Salzburger Festspiele. Erst später wandte er sich verstärkt dem Film und Fernsehen zu. Im Kino und TV war Alexander Held in einem breiten Rollenspektrum zu sehen – von internationalen Produktionen wie Steven Spielbergs "Schindlers Liste" bis hin zu zahlreichen Haupt- und Nebenrollen in deutschen Fernsehformaten.

Alexander Helds Ehefrau starb mit 51 Jahren

In seiner Jugend war Held bei den Regensburger Domspatzen als Solosänger aktiv – und holte beim TSV 1860 München fünfmal die Fußball-Jugendmeisterschaft.

Im Jahr 2014 starb Alexander Helds Ehefrau Patricia Gräfin Fugger an inneren Blutungen. Ein Fremdverschulden schloss die Polizei aus.
Im Jahr 2014 starb Alexander Helds Ehefrau Patricia Gräfin Fugger an inneren Blutungen. Ein Fremdverschulden schloss die Polizei aus. © BrauerPhotos

Alexander Held war bis zu ihrem Tod im Jahr 2014 mit der Schauspielerin Patricia Gräfin Fugger von Babenhausen verheiratet. Sie starb mit gerade einmal 51 Jahren zu Hause.

"München Mord"-Kollegen trauern: "Bis zum letzten gemeinsamen Drehtag immer bewundert"

Mittlerweile haben sich auch Helds "München Mord"-Kollegen zu Wort gemeldet. Bernadette Heerwagen und Marcus Mittermeier veröffentlichten auf Instagram emotionale Zeilen – und erinnern an die gemeinsame Zeit mit dem 67-Jährigen.

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"Du hast unser Büro verlassen. Wie so oft in unseren Filmen, ganz plötzlich und ohne Ankündigung. Dein Platz am Schreibtisch ist leer, er bleibt leer", heißt es zum Abschied. "Deine Genauigkeit, Dein Witz und Deine 'Schaller'-Schrulligkeit, aber auch Deine Zugewandtheit und Deine feine Freundlichkeit werden fehlen. Wir haben Dich und Deine Kunst bis zum letzten gemeinsamen Drehtag immer bewundert. Und wir haben von Dir gelernt. Uns Tricks abgeschaut und an und mit Dir sind wir gewachsen, zusammengewachsen, Familie geworden." Bernadette Heerwagen und Marcus Mittermeier beendeten ihren Instagram-Beitrag mit rührenden Worten: "Du warst ein ganz Großer für uns und ein Großer unserer Zunft. Ohne Zweifel - Lieber Alexander. Danke für alles."

Das ZDF ändert nach Tod von Alexander Held sein Programm

Am Mittwoch (20. Mai) wird das ZDF sein TV-Abendprogramm "zur Erinnerung an Alexander Held" ändern, erfährt die AZ. "Landkrimi: Acht" fliegt kurzfristig aus der Primetime. Stattdessen zeigt das ZDF "München Mord - Das Kamel und die Blume" um 20.15 Uhr.

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  • zOTTEL vor 5 Stunden / Bewertung:

    Ich hab es eben im Büro gelesen und war kurz davor wie ein Kind aufzuspringen und mit den Füßen auf den Boden zu stampfen und zu schreien: "NeinNeinNeinNeinNein München Mord muß weiter gehen." Ich hoffe, das wird es nicht - ich hoffe die Macher sind nicht so unendlich ungeschickt, wie die von "Rentnercops" nach dem Tod von Thilo Prückner und reiten das Pferd zu Tode... Den Wert von Herrn Held stellte ich fest, als ich Stralsund sah und bei seiner dortigen Rolle nicht an Ludwig Schaller dachte - auch in anderen Rollen ( Tatort, Nachtschicht ) hat er den Rollen eine andere Wirkung vermittelt, was ich von einem Schauspieler verlange, in der Intensität aber nicht viele können, was Herrn Held zu etwas Besonderem macht. Götz George sagte: "Wir haben in D Schauspieler, die mit jedem amrek. "Produkt" mithalten können - Held war so einer! Ich hoffe ja noch, dass er die Lungenentzündung einfach nur zu gut spielt....

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  • Seidnettzueinander vor 8 Stunden / Bewertung:

    Wie traurig. Wir lieben München Mord. Wir werden ihn sehr vermissen

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  • Der wahre tscharlie vor 11 Stunden / Bewertung:

    Sprachlos. Das macht einen nur sprachlos.
    Da "Herr Schaller" hat nicht nur sein Büro verlassen, sondern auch uns Zuschauer.
    Ich glaube, alle die, die "München Mord" geliebt haben, haben es wegen seiner Charakterdarstellung geliebt. Und der Herr Schaller, das Frl. Fierl und der Harald waren ein kongeniales Trio. und man muß auch deren Vorgesetzten erwähnen, Christoph Süß.

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