"Aktenzeichen XY"-Moderator fällt auf Betrüger rein: Rudi Cerne ist entsetzt

Rudi Cerne berichtet bei "Aktenzeichen XY" über Kriminalfälle und will diese mithilfe der Polizei aufklären. Jetzt verrät der Moderator, dass er selbst bereits Opfer betrügerischer Machenschaften wurde.
Max Häussler
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Moderator Rudi Cerne wurde Opfer von Internetbetrug.
Moderator Rudi Cerne wurde Opfer von Internetbetrug. © imago/Reichwein

Als Moderator von "Aktenzeichen XY… ungelöst" beschäftigt sich Rudi Cerne (67) regelmäßig mit Betrugsfällen und anderen schweren Straftaten. Durch seine langjährige Arbeit in der Sendung gilt er inzwischen als TV-Kriminalexperte. Umso mehr überrascht der Moderator nun mit der Beichte, dass er selbst bereits von Betrügern getäuscht wurde.

Rudi Cerne fällt auf Betrüger rein: "Geld wurde sofort abgebucht"

Rudi Cerne verrät, er sei "einmal Opfer von Internetbetrug" geworden. In der Zeitschrift "Funk Uhr" erzählt er: "Ich hatte online Designermöbel bestellt – einen Tisch und vier Stühle – und dafür rund 2.500 Euro gezahlt. Das Geld wurde sofort von meiner Kreditkarte abgebucht, die Ware kam jedoch nie an." Cerne habe schnell reagiert und konnte "glücklicherweise den Betrag über die Kreditkartenversicherung zurückholen". Anschließend habe er die Karte sperren lassen. Doch damit sei der Fall nicht erledigt gewesen.

Moderator zieht Lehre: "Gehe sehr vorsichtig vor"

"Kurz darauf versuchten die Betrüger noch einmal, Geld abzubuchen", so der 67-Jährige. Seine Rettung sei gewesen, dass das Konto zu dem Zeitpunkt bereits gesperrt war. Aus dem erlebten Internetbetrug zog Rudi Cerne eine Lehre: "Seitdem gehe ich beim Onlinekauf sehr vorsichtig vor." An seine Mitmenschen appelliere er jedoch, auf Online-Shopping weitgehend zu verzichten: "Zum einen unterstützt man damit den Einzelhandel, was ich grundsätzlich wichtig finde. Zum anderen kann man sich im Internet leicht täuschen lassen."

Rudi Cerne steht seit 2002 für "Aktenzeichen XY... ungelöst" vor der Kamera.
Rudi Cerne steht seit 2002 für "Aktenzeichen XY... ungelöst" vor der Kamera. © imago/Eibner

Rudi Cerne privat sehr vorsichtig: "Arbeit hat mich in dieser Haltung bestätigt"

Durch den Internetbetrug und durch seine Arbeit bei "Aktenzeichen XY" sei Rudi Cerne sehr umsichtig geworden: "Prinzipiell bin ich aber ohnehin ein vorsichtiger Mensch. Und meine Arbeit [...] hat mich in dieser Haltung bestätigt. Dort begegnen wir den extremsten Fällen – Mord, bewaffnete Raubüberfälle und andere Kapitaldelikte. Das sind Abgründe der Kriminalität."

"Aktenzeichen XY" läuft seit über 58 Jahren im TV. Auch in der heutigen Zeit habe die Sendung eine große Relevanz, wie Rudi Cerne 2024 im AZ-Interview betonte: "Wir senden etwas, das wirklich Sinn hat, wenn der Bildschirm zur Verbrechensbekämpfung eingesetzt wird." Im Monatstakt erscheint eine neue Folge von "Aktenzeichen XY" im ZDF. Die nächste Ausgabe ist am Mittwoch (18. März) zu sehen. Cerne selbst präsentiert das Format seit Januar 2002.

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  • Sani Bonani vor 20 Minuten / Bewertung:

    Schaden macht klug! Wer kauft Möbel übers Internet und bezahlt im Voraus per Kreditkarte? Von einem "Kriminalexperten" hätte ich mehr erwartet.

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  • tutnixzursache vor 36 Minuten / Bewertung:

    "...und konnte "glücklicherweise den Betrag über die Kreditkartenversicherung zurückholen"
    Das ist keine Kreditkartenversicherung sondern ein Sicherheitsstandard bei Kreditkarten: Das sogenannte Chargeback-Verfahren ist eine Rückbuchung von Kreditkartenzahlungen über die Bank, wenn Leistungen nicht erbracht oder Beträge unrechtmäßig abgebucht wurden (z.B. Betrug, Insolvenz). Dazu muss man den Betrag reklamieren und gegeben falls Belege dazu einreichen. Das funktioniert sehr sicher und zuverlässig, in der Regel bis zu 120 Tage nach der Belastung. Wer mit Kreditkarte zahlt, hat also eine kostenlose eingebauten Betrugsversicherung.

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  • Witwe Bolte vor 40 Minuten / Bewertung:

    Könnte mir nicht passieren. Ich bestelle nur über amazon und Otto und nur per Lastschrift, nix mit Kreditkarte. Die meisten Betrugsopfer sind selber schuld.

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