Adele sorgt mit Jamaika-Bikini für Shitstorm

Die britische Sängerin Adele erschien zum karibischen Karneval in London im Jamaika-Look mit Zöpfchen und Federschmuck. Das sei kulturelle Aneignung kritisieren viele Fans empört.
| (ves/spot)
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Adele zeigte sich zum Karibischen Karneval im Jamaika-Outfit und verletzte damit Gefühle ihrer Fans.
Tinseltown/Shutterstock Adele zeigte sich zum Karibischen Karneval im Jamaika-Outfit und verletzte damit Gefühle ihrer Fans.

Die britische Sängerin Adele (32) erschien zum traditionellen Notting-Hill-Karneval in London im Jamaika-Look. Während sie einige Fans für das Outfit lobten, sorgte der Auftritt bei vielen auch für Aufregung. Das Straßenfest, das dieses Jahr online gefeiert wird, findet alljährlich in der britischen Hauptstadt statt und feiert karibische und afrikanische Auswanderer-Kulturen. Die erschlankte Adele trug ein Bikini-Top mit aufgedruckter Jamaika-Flagge, das Haar hatte sie nach Bantu-Art zu kleinen Zöpfen frisiert, gelber Federschmuck komplettierte ihr Outfit.

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Das aktuelle Album "25" von Adele, das 2015 erschien.

Doch dieser Look verärgerte die Fans. "Kulturelle Aneignung" heißt die Bezeichnung, mit der Aktivisten für subtile Formen von Rassismus sensibilisieren wollen. Ein Kommentator wies auf die Problematik hin: "Schwarze Frauen wurden wegen dieser kulturellen Haartracht diskriminiert." Bei Weißen würde dieser Look dagegen okay sein, das wäre unfair und würde die Menschen wütend machen.

Naomi Campbell ist begeistert

Nicht alle Fans fühlten sich durch Adeles Look angegriffen. Das dunkelhäutige Modell Naomi Campbell (50), deren Mutter aus Jamaika stammt, kommentierte begeistert und kritiklos mit schwarzem Herz und Jamaika-Flaggen-Symbolen. Eine andere dunkelhäutige Kommentatorin versuchte zu vermitteln: "Es wäre am produktivsten, wenn wir die Hälfte unserer Zeit damit verbringen würden, einander zuzuhören und zu verstehen, anstatt die Gefühle des jeweils anderen abzutun."

Adele ist nicht der erste Promi, der sich dem Vorwurf des Kulturmissbrauchs gefallen lassen muss. Auch die Sängerinnen Katy Perry (35), Beyoncé (38), Taylor Swift (30) oder Sänger Chris Martin (43) von Coldplay, aber auch der kanadische Premierminister Justin Trudeau (48) standen diesbezüglich schon im Kreuzfeuer der Kritik.

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