Kommentar

#actout: Ein wichtiger Schritt Richtung Selbstverständlichkeit

AZ-Reporter Sven Geißelhardt über das mutige Coming-out von 185 deutschen Filmschaffenden und warum diese Botschaft auch heute noch so wichtig ist.
| Sven Geißelhardt
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Wen man liebt, interessiert in der heutigen Zeit doch niemanden mehr. Das ist zwar schön gesagt und nett gemeint, stimmt aber leider nicht. Noch immer werden Menschen aus der LGBTQI*-Community verfolgt, gemobbt und für ihren "Lebensstil" verurteilt - auch in Deutschland. Wie wichtig die Sichtbarkeit von Schwulen, Lesben, transsexuellen und non-binären Menschen ist, zeigt das Massen-Coming-out von 185 deutschen Künstlern und Künstlerinnen aus der Filmbranche.

Offen zur eigenen Sexualität zu stehen, erfordert Mut. Damit wird ein persönlicher und eigentlich privater Teil des Lebens für jedermann sichtbar. Das hat aber nichts mit bloßer Zurschaustellung oder gar Provokation zu tun. Es ist ein wichtiger Schritt im Kampf um Akzeptanz. Denn wenn ein queerer Mensch das Bedürfnis hat, sich zu outen, dann ist die Gesellschaft noch immer nicht an dem Punkt angelangt, wo sie gerne wäre.

Lesbisch, schwul, hetero, non-binär, trans - all diese Unterscheidungen sollten keine Rolle spielen. Bis es aber soweit ist, wird jedes Coming-out einen großen Einfluss auf die Selbstverständlichkeit der LGBTQI*-Community haben. Und letztendlich geht es dabei "nur" um eine Sache: Das Recht auf Liebe!

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