Abseits der Skandale in der Heimat: Norwegens Königspaar bei Olympia

König Harald und Königin Sonja von Norwegen sind nach Mailand zu den Olympischen Spielen gereist. Das Paar unternimmt die Reise in einer äußerst schwierigen Zeit für das Königshaus.
(jom/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
König Harald (2.v.l.) und Königin Sonja (3.v.l.) in Mailand.
König Harald (2.v.l.) und Königin Sonja (3.v.l.) in Mailand. © Imago Images/Bildbyran/CARL SANDIN

König Harald V. (88) und Ehefrau Königin Sonja (88) von Norwegen lassen es sich nicht nehmen und zeigen sich bei den Olympischen Winterspielen in Italien präsent.

Anzeige für den Anbieter Instagram über den Consent-Anbieter verweigert

Das Königspaar sei in Mailand, "um die norwegischen Olympioniken anzufeuern", heißt es in einem Instagram-Post des Königshauses. Auf einem dazu veröffentlichten Bild sind die beiden in Winterjacken gekleidet und mit einem zaghaften Lächeln zu sehen.

Laut Terminkalender besuchten die norwegischen Royals an diesem Samstag den 3000-Meter-Lauf der Eisschnelllauf-Frauen im Milano Speed Skating Stadium, bei dem die Norwegerin Ragne Wiklund die Silbermedaille gewann. Wie aus dem Plan hervorgeht, will das Königspaar am 8. Februar den 5000-Meter-Lauf der Männer besuchen und am 9. Februar norwegische Athleten treffen.

Die Reise nach Italien kommt zu einem schwierigen Zeitpunkt für das norwegische Königshaus.

Kronprinzessin unter Druck

Ihre Schwiegertochter, die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52), steht unter enormem Druck. Am vergangenen Freitag hat sie erstmals ausführlicher Stellung zu ihrer Verbindung mit dem verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) bezogen.

In einem Statement des Königshauses heißt es, man verstehe "die starken Reaktionen der Menschen auf das, was in den letzten Tagen geschehen ist". Die Kronprinzessin verurteile Epsteins Missbrauch und seine kriminellen Handlungen "aufs Schärfste" und bedauere zutiefst, nicht früh genug erkannt zu haben, was für ein Mensch Epstein gewesen sei. Ausdrücklich entschuldigte sie sich auch für die Lage, in die sie "die königliche Familie, insbesondere den König und die Königin", gebracht habe.

Zu Mette-Marits schwieriger Situation gehören neben dem Epstein-Skandal und ihrer chronischen Lungenkrankheit auch der Gerichtsprozess ihres Sohnes Marius Borg Høiby (29), der sich in Untersuchungshaft befindet.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.