Abschied: Promis feiern Abriss-Party in Flick-Villa

Rund 300 Prominente feierten in der zum Abriss bereitstehenden Villa des verstorbenen MilliardärsFriedrich Karl Flick eine letzte Cocktail-Party. Wer dabei war – die Bilder.
| dpa/az
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Sehen Sie hier die Bilder von der Abriss Party in der Millionen-Villa!
AZ/Brauer Photos 31 Sehen Sie hier die Bilder von der Abriss Party in der Millionen-Villa!
Nina Ruge
Brauer Photos 31 Nina Ruge
Sophie Wepper
Brauer Photos 31 Sophie Wepper
Alexa Agnelli und Ulrich Hieronimi
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Christa Kinshofer
Brauer Photos 31 Christa Kinshofer
Detlev Freiherr von Wangenheim und Frau Leslie mit Stefan Mayr und Frau
Brauer Photos 31 Detlev Freiherr von Wangenheim und Frau Leslie mit Stefan Mayr und Frau
Detlev Freiherr von Wangenheim mit Begleitung
Brauer Photos 31 Detlev Freiherr von Wangenheim mit Begleitung
Dr. Michael Reichardt und Frau Marianne
Brauer Photos 31 Dr. Michael Reichardt und Frau Marianne
Dr. jur. Franz Georg Strauß und Frau Birgit
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Dr. York Otto, Dr. Alexandra Albrecht
Brauer Photos 31 Dr. York Otto, Dr. Alexandra Albrecht
Dr. York Otto, Dr. Alexandra Albrecht, Detlev Freiherr von Wangenheim
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Eduard Reinbold und Petra Wössner
Brauer Photos 31 Eduard Reinbold und Petra Wössner
Gabriele und Thomas Haffa
Brauer Photos 31 Gabriele und Thomas Haffa
Karin Srb
Brauer Photos 31 Karin Srb
Mark Wössner und Christiane Link
Brauer Photos 31 Mark Wössner und Christiane Link
Michael und Nicole Maendler
Brauer Photos 31 Michael und Nicole Maendler
Prinzessin Minzi zu Hohenlohe-Jagtsberg
Brauer Photos 31 Prinzessin Minzi zu Hohenlohe-Jagtsberg
Prof. Dr. Jürgen Schrempp und Frau Lydia, Detlev Freiherr von Wangenheim
Brauer Photos 31 Prof. Dr. Jürgen Schrempp und Frau Lydia, Detlev Freiherr von Wangenheim
Prof. Dr. Jürgen Schrempp und Frau Lydia
Brauer Photos 31 Prof. Dr. Jürgen Schrempp und Frau Lydia
Ralph und Birgit Weyler
Brauer Photos 31 Ralph und Birgit Weyler
Sascha M. Kahana und Tochter
Brauer Photos 31 Sascha M. Kahana und Tochter
Sophie Wepper
Brauer Photos 31 Sophie Wepper
Stefan Orterer, Walter Orterer und Florian Orterer
Brauer Photos 31 Stefan Orterer, Walter Orterer und Florian Orterer
Sven Ley
Brauer Photos 31 Sven Ley
Für musikalische Unterhaltung war auch gesorgt.
Brauer Photos 31 Für musikalische Unterhaltung war auch gesorgt.
Für musikalische Unterhaltung war auch gesorgt.
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Mehr Fotos von der Abriss-Party in der Flick-Villa.
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Mehr Fotos von der Abriss-Party in der Flick-Villa.
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Brauer Photos 31 Mehr Fotos von der Abriss-Party in der Flick-Villa.
Mehr Fotos von der Abriss-Party in der Flick-Villa.
Brauer Photos 31 Mehr Fotos von der Abriss-Party in der Flick-Villa.

Bogenhausen – Es gab Häppchen hinter Panzerglas – und einen illustren Abschied von einem Abbruchhaus. Bei einem Cocktail-Empfang drängten sich am Donnerstagabend 300 Prominente in der Münchner Villa des verstorbenen Multimilliardärs Friedrich Karl Flick.

Zur Abriss-Fete im Nobelviertel Bogenhausen kamen etwa der frühere Daimler-Chef Jürgen Schrempp, Zeitungsverleger Dirk Ippen, der Unternehmer Yorck Otto, die Ex-Skirennläuferin Christa Kinshofer, die Moderatorin Nina Ruge sowie die Medienunternehmer Franz Georg Strauß und Thomas Haffa. Auch Schauspieler Fritz Wepper und Tochter Sophie, Gastronom Edi Reinbold und Immobilienunternehmer Detlev Freiherr von Wangenheim waren da.

Mancher kennt die Villa mit 153 Zimmern und 2000 Quadratmetern Wohnfläche aus alten Zeiten. „Es kommen schon alte Erinnerungen hoch“, sagt Reinbold. „Es ist für mich eine bewegende Sache.“ Die Gäste sahen freilich nur einen Hauch des früheren Glanzes. Nach Flick wohnten hier andere Besitzer. Flicks Möbel, Bilder, Stereoanlage - alles längst weggeräumt.

Der Name Flick steht für das einst größte deutsche Firmenimperium im Familienbesitz – und für die Parteispendenaffäre in den 1980er Jahren. Nach dem Verkauf seines Konzerns 1985 zog sich Flick ins Privatleben zurück. Zu seinem Vermögen zählten weitere Villen in Deutschland und Österreich. Er starb 2006 im Alter vom 79 Jahren in seinem Haus am Wörthersee.

Seine Münchner Residenz war mit Panzerglas geschützt. Zeitlebens begleitete den Milliardär die Angst vor Attentaten oder Entführungen. Die Villa, deren Stromkosten teils bei 15 000 Euro gelegen haben sollen, war eines der bestgesicherten Häuser Deutschlands.

Der rote Alarmknopf für den Direktruf zur Polizei, eingelassen in Eichenvertäfelung, ist noch da. Und die vergoldeten Armaturen in der Toilette. Die Privaträume, das Schwimmbad, der Weinkeller und auch der Atombunker – all das bleibt verschlossen. Aus Pietätsgründen, wie Immobilienunternehmer Wangenheim sagt.

Wangenheim hat den Verkauf des Millionenobjekts vermittelt und ist mit Stefan Mayr, Geschäftsführer von M-Concept, Bauträger für Luxus-Immobilien, Gastgeber der Party. Interessenten können gleich Wünsche anmelden. Ein Dutzend Wohnungen sollen nach dem Abriss der Villa entstehen.

Vor der Abrissbirne sollen Liebhaber eine Chance bekommen. Marmor, Kamin, Türen aus weiß gekalkter Eiche und Holzvertäfelungen könnten verkauft werden – oder unter den Hammer kommen, sagt von Wangenheim: „Wir überlegen, ob wir eine Auktion machen.“

 

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