Ab jetzt wird am Wochenende gebuzzert
Noch einmal tief durchatmen, dann singen die Kandidatinnen und Kandidaten auf der Bühne in Adlershof, Berlin, drauflos. Der nervöse Blick bleibt dabei fest auf die großen roten Sessel, die mit dem Rücken zur Bühne stehen. Wird sich einer von ihnen oder werden sich sogar mehrere umdrehen? In der 16. Staffel der Casting-Show "The Voice of Germany" hoffen einmal mehr über 100 ausgewählte angehende Sängerinnen und Sänger, einen Platz in einem der Teams der fünf Coaches zu ergattern. Wie schon im vorherigen Jahr wollen sich auch dieses Mal Nico Santos, Shirin David, Rea Garvey sowie Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier die großen und neuen Talente sichern.
Erstmals ist die Show nun nicht mehr unter der Woche zu sehen: Zur besten Sendezeit zeigen SAT.1 und ProSieben im Wechsel freitags und samstags neue Folgen (auch im Stream bei Joyn zu sehen). "'The Voice' macht das Wochenende zum Konzert", versprechen die Sender. Sie wechseln sich bis zum Ende der sogenannten Battles ab, bevor anschließend SAT.1 komplett übernimmt.
Viele bekannte und ein neues Gesicht
Ab Freitag, 11. September, geht es wie gewohnt mit den Blind Auditions los. Im Anschluss "batteln" sich die Teams untereinander. Dabei müssen die Coaches entscheiden: Wer hat das Zeug zum Star? Wer darf sich auch in der dritten Phase der Show, den sogenannten Teamfights, beweisen? Die Plätze sind jedoch äußerst begrenzt. Nico Santos, der die 20-jährige Anne Mosters im vergangenen Jahr zum Sieg coachte, vermutet deshalb im Interview mit der Agentur teleschau: "Das wird dann leider schon das Ende für einige Talente sein, die dafür eigentlich viel zu gut wären."
Die auserwählten Talente singen in den Teamfights um einen "Hotseat" und die Chance, im Halbfinale auf der Bühne zu stehen. Hier, in den Liveshows, geht es nicht mehr darum, die Coaches zu überzeugen, sondern das Publikum vor den Fernsehbildschirmen. Wer schlussendlich als Sieger oder Siegerin dasteht, entscheiden dann ausschließlich die Zuschauerinnen und Zuschauer.
Während sich am Ablauf der Show also nichts ändert, kommt dennoch eine große Veränderung auf das Publikum zu: Der langjährige "The Voice"-Moderator Thore Schölermann kehrt der Sendung nach 14 Jahren den Rücken, wie er schon Anfang des Jahres verkündete. Er wolle mehr Zeit für seine Familie und auch für seine unternehmerischen Ambitionen haben, erklärte der 41-Jährige in einem Post auf seinem Instagram-Account. ProSieben und SAT.1 sprechen vom "Ende einer Ära". Den Platz an der Seite von Melissa Khalaj, die seit 2022 mit von der Partie ist, nimmt Matthias Killing ein.
The Voice of Germany - Fr. 11.09. - SAT.1: 20.15 Uhr
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