Ab jetzt verboten: Selfies auf dem roten Teppich in Cannes

Neuerungen auf dem Filmfestival in Cannes: Um wieder für mehr Glamour zu sorgen, hat der Festival-Direktor in diesem Jahr Selfies auf dem roten Teppich verboten.
| (the/spot)
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Beim Filmfestival von Cannes im Mai 2018 wird es eines nicht mehr geben: Selfies auf dem roten Teppich. Wie Festival-Direktor Thierry Fremaux (57) unter anderem dem Branchenportal "Variety" im Interview erklärte, seien die Handy-Fotos ab sofort auf der Veranstaltung verboten. Seiner Meinung nach trivialisierten diese die Größe und den Glamour der Filmfestspiele. Er finde die Angewohnheit "lächerlich" und "grotesk", wie er bereits wiederholt geäußert hatte. "Wir sind in Cannes, um Filme zu sehen, nicht um Selfies zu machen", so Fremaux.

 

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Als weitere Reform kündigte er an, dass es für die Filme, die am Wettbewerb teilnehmen, keine Previews mehr geben werde. Auch Journalisten würden nicht mehr die Möglichkeit haben, die Filme vor der offiziellen Weltpremiere zu sichten. Diese Neuerung basiert auf der Kritik, dass die Filmpremieren an Bedeutung einbüßen, wenn Journalisten schon vorher Filmkritiken veröffentlichen. Die Entscheidung, die Pressevorführungen zu streichen, käme seiner Ansicht nach, den Gala-Abenden zugute. Das Filmfestival von Cannes findet dieses Jahr von 8. bis 19. Mai statt.

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