300.000 Dollar pro Folge? Emilia Clarke räumt mit "GoT"-Gerücht auf

Jahrelang kursierte ein hartnäckiges Gerücht über die Gagen der "Game of Thrones"-Stars. Emilia Clarke stellt jetzt klar, was wirklich dran ist - und gibt einen seltenen Einblick, wofür ihr Honorar am Ende reichte.
(jom/spot) |
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Emilia Clarke als Daenerys Targaryen.
Emilia Clarke als Daenerys Targaryen. © Imago images/Mary Evans

Sieben Jahre nach dem vieldiskutierten Finale von "Game of Thrones" hat Emilia Clarke (39) mit einer hartnäckigen Annahme über die Bezahlung des Ensembles aufgeräumt. In einem Gespräch mit dem US-Magazin "Variety" widersprach die Schauspielerin der Vorstellung, die Hauptdarsteller der HBO-Fantasyserie hätten pro Episode 300.000 US-Dollar erhalten. "So viel haben wir nicht verdient", stellte Clarke klar, die von 2011 bis 2019 die Drachenmutter Daenerys Targaryen verkörperte.

Mit einer Prise Selbstironie schob die Britin hinterher: "Können Sie sich das vorstellen? Ich würde ein paar Porsche fahren." Wie hoch die tatsächlichen Gagen ausfielen, behielt sie für sich. Eines verriet sie dem Magazin allerdings: Finanziell sei sie immerhin so abgesichert gewesen, dass sie die Hypothek ihrer Eltern abbezahlen konnte.

Kein Mitspracherecht - und das ganz bewusst

Auch ein weiteres Detail über ihre Zeit in der Erfolgsserie verriet Clarke im Gespräch mit "Variety". Als Hauptfigur habe sie keinerlei "kreatives Mitspracherecht" gehabt - "und das wollte ich auch nicht", betonte sie. Die Showrunner David Benioff und D. B. Weiss bezeichnete sie als "Genies", die "peinlich genau darauf bedacht" gewesen seien, dass die Darsteller ihre Zeilen exakt so sprachen, wie sie sie geschrieben hatten.

Ihre eigene Aufgabe sah die Schauspielerin an anderer Stelle: "Mir wurden die Staffeln gegeben, und ich habe mich nach besten Kräften in jede Entscheidung, die sie traf, hineingefühlt, sie nachvollzogen und verfolgt, sodass sie sich wie meine eigene anfühlte." Genau darin habe sie ihren Job gesehen.

Mit dem Abstand wächst die Wertschätzung

Wie sich ihr Blick auf das Mammutprojekt im Laufe der Jahre verändert hat, hatte Clarke bereits im Juni 2024 dem Magazin "People" beschrieben. "Je mehr Abstand ich zu 'Game of Thrones' habe, desto besser kann ich es einordnen", sagte sie damals. Zu Beginn der Dreharbeiten habe sie kaum begreifen können, worauf sie sich eingelassen hatte: "Als man anfängt, weiß man nicht, was man tut, man weiß nicht, wovon man umgeben ist, und man weiß nicht, woran man teilnimmt."

Erst mit den Jahren sei ihr bewusst geworden, wie außergewöhnlich die Erfahrung gewesen sei. "Jetzt, je mehr Zeit zwischen damals und heute vergeht, denke ich umso mehr: Das war unglaublich besonders und unglaublich selten", so die Schauspielerin.

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