Zwei Schiffe der Emirate in Straße von Hormus angegriffen

Erneut ist es in der für den Welthandel wichtigen Meerenge zu einem Angriff auf die Handelsschifffahrt gekommen. Die Emirate beschuldigen den Iran der Piraterie.
dpa |
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Die Handelsschifffahrt leidet unter der Blockade der Meerenge. (Archivbild/ Illustration)
Die Handelsschifffahrt leidet unter der Blockade der Meerenge. (Archivbild/ Illustration) © Uncredited/AP/dpa
Abu Dhabi

Zwei Schiffe des staatlichen emiratischen Ölkonzerns Adnoc sind in der Straße von Hormus angegriffen worden. Bei dem Vorfall in der Meerenge sei niemand verletzt worden, berichtete die staatliche emiratische Nachrichtenagentur WAM. Über mögliche Schäden an den Schiffen gab es zunächst keine Angaben. 

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verurteilten den Angriff, für den sie den Iran verantwortlich machen, aufs Schärfste. Das Außenministerium in Abu Dhabi betonte, dass der Angriff einen eklatanten Verstoß gegen die Resolution 2817 des UN-Sicherheitsrats darstelle, die die Freiheit der Schifffahrt bekräftigt.

Derartige Angriffe auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus seien "Piraterieakte" der Iranischen Revolutionsgarden und stellten eine direkte Bedrohung für die Stabilität der Region, ihrer Bevölkerung und der globalen Energiesicherheit dar, teilte das Ministerium weiter mit. Der Iran müsse "diese unprovozierten Angriffe" einstellen und eine vollständige Wiedereröffnung der Meerenge gewährleisten. 

Der seit Ende Februar andauernde Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat den Schiffsverkehr in der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus nahezu zum Erliegen gebracht. Die Kriegsparteien ringen schon länger um eine vollständige Wiedereröffnung der faktisch blockierten Meerenge - bislang ohne Erfolg. 

Der Iran hatte zuletzt für eine Öffnung neben einem Ende sämtlicher US-Drohungen gegen das Land, eine Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie einen Abzug der US-Streitkräfte aus der Region und eine vollständige Entschädigung für die Kriegsschäden verlangt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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