Zwei Männer nach Vorfall bei US-Militärbasis angeklagt

Ende September kommt es zu einem Vorfall bei einer US-Militärbasis, mehrere Männer werden festgenommen. Nun gibt es Anklagen.
dpa |
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Zwei Männer wurden nach dem Vorfall bei der US-Militärbasis angeklagt. (Archivbild)
Zwei Männer wurden nach dem Vorfall bei der US-Militärbasis angeklagt. (Archivbild) © Ben Birchall/PA Wire/dpa
London

Nach einem mit dem Iran in Verbindung gebrachten Vorfall bei einer US-Militärbasis in England sind zwei Männer angeklagt worden. Den beiden 24-Jährigen werden Verstöße gegen das Gesetz zur nationalen Sicherheit vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Crown Prosecution Service (CPS) mitteilte. 

Einem der beiden Angeklagten wird demnach vorgeworfen, einen ausländischen Geheimdienst unterstützt zu haben. Der weitere Angeklagte wird beschuldigt, einen gesperrten Sicherheitsbereich absichtlich betreten zu haben, um die Interessen des Vereinigten Königreichs zu schädigen. Insgesamt sechs im Zuge der Ermittlungen festgenommenen Männer befinden sich der Nachrichtenagentur PA zufolge weiter unter strengen Auflagen auf freiem Fuß.

Die britische Anti-Terror-Polizei und Premierminister Andy Burnham hatten zuletzt mitgeteilt, dass der Iran mit hoher Wahrscheinlichkeit hinter dem Vorfall nahe dem Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford steckt. "Ich kann unsere Einschätzung bestätigen, dass der Anschlag höchstwahrscheinlich im Iran koordiniert und mit ziemlicher Sicherheit von der Islamischen Revolutionsgarde des Iran geleitet wurde", sagte Burnham zuletzt und kündigte Sanktionen an.

Ende September waren mehrere Männer nahe dem von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkt aufgegriffen worden. Sie wurden der Vorbereitung einer terroristischen Tat verdächtigt. Das Pentagon zog Anfang des Monats überraschend alle Langstreckenbomber von dem Stützpunkt ab. US-Präsident Donald Trump sprach von Bedrohungen, ohne weitere Details zu nennen. US-Medien berichteten, dass die Sorge vor einem möglichen iranischen Drohnenangriff der Grund dafür gewesen sei.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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