Wusste nur Ramstetter von den Manipulationen?

Nach den Manipulations-Vorwürfen: Ex-Kommunikationschef Ramstetter entschuldigt sich, die Chefetage soll nichts gewusst haben.
| Vanessa Assmann
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Die ADAC-Zentrale in München.
dpa Die ADAC-Zentrale in München.

Nach den Manipulations-Vorwürfen: Ex-Kommunikationschef Ramstetter entschuldigt sich, die Chefetage soll nichts gewusst haben.

MÜNCHEN Der ADAC hat am Sonntagmorgen Stellung zu den Manipulationsvorwürfen rund um die  "Gelbe Engel" -Veranstaltung genommen.

ADAC Kommunikationschef und Motorwelt-Chefredakteur Michael Ramstetter (60) habe am Freitag eingeräumt, dass bei der Leserwahl zum "Lieblingsauto" die absolute Zahl der abgegebenen Stimmen geschönt worden sei, hieß es. "Er übernimmt dafür die alleinige persönliche Verantwortung", teilte ADAC-Sprecher Christian Garrels mit.

Aus Presseberichten war zuvor bekannt geworden, dass statt der beworbenen 34.299 lediglich 3409 Stimmen für das Lieblingsauto 2014, den VW Golf, abgegeben wurden. Der ADAC betonte am Sonntag, dass die Rangfolge der Ergebnisse von den Manipulationen nicht betroffen sei. Der VW Golf führe 2014 dennoch das Ranking der deutschen Lieblingsautos an.

Noch am Freitag hatte Ramstetter mit sofortiger Wirkung sämtliche Funktionen und Aufgaben im ADAC niedergelegt.

Nun stellt sich die Frage, wer noch von den Manipulationen wusste. Sprecher Garrels betont: "Weder die Geschäftsführung noch das Präsidium des ADAC sind zu irgendeinem Zeitpunkt über diese Unregelmäßigkeiten bei der Leserwahl unterrichtet gewesen." Zu den genauen Hintergründen laufe bereits eine interne Prüfung

Um den Imageschaden zu reparieren, kündigte der ADAC Neuerungen bei der Wahl zum "Gelben Engel" an: Die Wahl 2015 soll notarielll überwacht werden.

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