Weitere Ministerin verlässt US-Regierung

Die US-Arbeitsministerin Chavez-DeRemer verlässt Trumps Kabinett. Sie ist nicht die erste Ministerin, die seit Beginn des Iran-Kriegs von Bord geht.
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Die Arbeitsministerin verlässt US-Regierung (Archivbild).
Die Arbeitsministerin verlässt US-Regierung (Archivbild). © Alex Brandon/AP/dpa
Washington

Als dritte Frau binnen sieben Wochen verlässt US-Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer die Regierung von Präsident Donald Trump. Sie werde einen Posten im Privatsektor übernehmen, teilte der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Steven Cheung, auf der Plattform X mit. Ihr Stellvertreter Keith Sonderling soll demnach bis auf Weiteres die Geschäfte führen.

Chavez-DeRemer steht seit Monaten wegen mehrerer Untersuchungen unter Druck. Wie unter anderem die "Washington Post" berichtete, geht es dabei auch um mögliche Verstöße bei der Nutzung von Haushaltsmitteln und Vorwürfe unangemessenen Verhaltens im Amt.

Zudem sollen Aufsichtsbehörden Beschwerden über ein problematisches Arbeitsklima im Ministerium prüfen. Drei Mitarbeiterinnen hätten ein "feindliches Arbeitsumfeld" mit Vergeltungsmaßnahmen geschildert, berichteten die "New York Times" und die "New York Post". Ihr Ehemann wurde Medienberichten zufolge nach Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens gegenüber Beschäftigten aus dem Ministerium ausgeschlossen. Chavez-DeRemer wies die Vorwürfe zurück.

Dritte Ministerin in sieben Wochen

Chavez-DeRemer war seit März 2025 Arbeitsministerin und
zuvor Abgeordnete für Oregon. Ihre Ernennung galt als ungewöhnlich, weil sie im Vergleich zu vielen Republikanern relativ gewerkschaftsfreundliche Positionen vertrat.

Erst Anfang März hatte Präsident Trump seine umstrittene Heimatschutzministerin Kristi Noem entlassen. Anfang April musste auch die wegen der Epstein-Affäre in die Kritik geratene Justizministerin Pam Bondi gehen. Damit ist Chavez-DeRemer der dritte Abgang in weniger als sieben Wochen - stets traf es Frauen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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