Trump zu Vorschlägen des Irans: "Ich bin nicht zufrieden"

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran stocken seit Tagen. Aus dem Iran heißt es, dass den Vermittlern in Islamabad ein neuer Vorschlag übergeben worden sei. Nun äußert sich Trump dazu.
dpa |
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Trump zeigt sich im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs nicht zufrieden mit den Vorstößen aus Teheran.
Trump zeigt sich im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs nicht zufrieden mit den Vorstößen aus Teheran. © Alex Brandon/AP/dpa
Washington/Teheran

In den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs ist US-Präsident Donald Trump mit den bisherigen Vorschlägen aus Teheran nicht zufrieden. Angesprochen auf einen neuen iranischen Vorschlag sagte Trump vor Journalisten, der Iran wolle einen Deal machen, aber "ich bin nicht zufrieden damit". Man habe gerade ein Gespräch mit dem Iran geführt, sagte Trump. "Mal sehen, was passiert. Ich würde jedoch sagen, dass ich nicht zufrieden bin." 

Man tue derzeit alles, was telefonische Verhandlungen angehe, sagte Trump. Die Iraner hätten Schritte unternommen, er sei sich aber nicht sicher, ob sie jemals ans Ziel kommen würden. "Es herrscht enorme Uneinigkeit", sagte er über die iranische Führung. Alle Fraktionen wollten einen Deal, aber es sei ein völliges Durcheinander. Es gebe die Option, einen Deal zu machen oder den Iran ein für alle Mal auf militärischem Wege auszuschalten, sagte Trump. Letzteres bevorzuge er nicht, erklärte der US-Präsident auf Nachfrage. 

In den vergangenen Wochen waren die Gespräche zwischen Washington und Teheran ins Stocken geraten. Es gilt weiterhin eine Waffenruhe, die Trump einseitig und ohne zeitliche Begrenzung verlängert hatte. 

Teheran übergab nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna jüngst einen neuen Vorschlag an die Vermittler in Pakistan. Irans staatlicher Fernsehsender Irib vermeldete, Außenminister Abbas Araghtschi habe in mehreren Telefonaten seine Amtskollegen in der Region über "neue Initiativen im Zusammenhang mit der Beendigung des Krieges" informiert. Über Inhalte der neuen Initiative wurde zunächst nichts bekannt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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