Von der Leyen löscht SMS - und ist trotzdem Fein raus!

Der AZ-Korrespondent Marcu Sauer zur Handy-Affäre von Ex-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.
| Marcus Sauer
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Gut, dass sie inzwischen EU-Kommissionspräsidentin ist: Ursula von der Leyen.
Jean-Francois Badias/AP/dpa Gut, dass sie inzwischen EU-Kommissionspräsidentin ist: Ursula von der Leyen.

Das Ganze erinnert an die "Bundeslöschtage" am Ende der Ära Kohl, als im Kanzleramt bergeweise Akten in den Reißwolf wanderten und Daten gelöscht wurden. Der früheren Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen musste klar sein, dass die Daten auf ihrem Handy für das Parlament bei der Aufklärung der Berateraffäre von Bedeutung sind. Dennoch hat sie offenbar selbst sämtliche SMS-Nachrichten von ihrem zweiten Handy gelöscht. Ihr Umgang mit dem Parlament wird immer mehr zu einem Skandal, und es wäre nicht übertrieben, sie mit Rücktrittsforderungen zu konfrontieren.

Wäre sie noch Verteidigungsministerin. Doch sie ist mittlerweile Präsidentin der Europäischen Kommission, und nicht einmal der Opposition kann daran gelegen sein, dass die Deutsche ihr Amt verliert und die EU in eine neue Krise stürzt. Fein raus, Frau von der Leyen.

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