Von der Leyen drängt auf Frieden mit den Taliban

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen fordert von der afghanischen Regierung  für mehr Sicherheit im Land zu sorgen. Hierfür seien Reformen und Frieden mit den radikalen Taliban nötig.
| dpa
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Die Verteidigungsministerin zu Besuch in Pakistans Hauptstadt Islamabad.
dpa Die Verteidigungsministerin zu Besuch in Pakistans Hauptstadt Islamabad.

Kabul/Islamabad - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen drängt die afghanische Regierung zu Reformen und zur Wiederbelebung des Versöhnungsprozesses mit den radikalislamischen Taliban.

"Ich war erfreut zu hören, dass diese Botschaft klar verstanden ist", sagte sie am Dienstag nach ihren politischen Gesprächen in Kabul im pakistanischen Islamabad.

Von der Leyen macht die weitere Präsenz der Bundeswehr in Afghanistan von der Erfüllung der beiden Forderungen abhängig. Wegen der angespannten Sicherheitslage soll die Zahl deutscher Soldaten in Afghanistan im nächsten Jahr von 850 bis zu 980 erhöht werden. "Beide Seiten sagen klar, was sie leisten und liefern wollen", betonte von der Leyen, die in Kabul unter anderen Präsident Aschraf Ghani traf.

Lesen Sie hier: Personelle Aufstockung: Bundeswehr bleibt noch länger in Afghanistan

Bei den Gesprächen ging es auch um die vor den Taliban flüchtenden Menschen innerhalb Afghanistans. "Es ist unser gemeinsames Anliegen, für diese Menschen innerhalb Afghanistans Regionen, stabile Regionen herzustellen, in denen sie zunächst einmal Sicherheit finden", sagte von der Leyen. Anschließend müsse ihnen die Rückkehr in ihre Heimat ermöglicht werden. Afghanen sind die zweitgrößte Flüchtlingsgruppe in Deutschland nach den Syrern.

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