Verbot von Münchner Großveranstaltungen: Schmerzhaft und richtig

Das sagt AZ-Kulturredakteur Volker Isfort über die Corona-Maßnahmen.
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"Corona hat einen Kahlschlag in der Kultur verursacht, aber bei weitem nicht nur dort", sagt Kulturredakteur Volker Isfort.
dpa "Corona hat einen Kahlschlag in der Kultur verursacht, aber bei weitem nicht nur dort", sagt Kulturredakteur Volker Isfort.

München - Bis zum 31. August sollen nun alle Großveranstaltungen verboten werden. Das ist ebenso schmerzhaft wie richtig. Natürlich will man sich einen Sommer ohne Tollwood, Olympiastadionkonzerte, Oper für alle nicht vorstellen, aber die Politiker haben nun endlich den Mut gefunden, den Veranstaltern Planungssicherheit und vor allem rechtliche Sicherheit zu geben. Von Woche zu Woche "auf Sicht" zu fahren und auf ein Wunder zu hoffen, das die Infektionszahlen nicht belegen, wäre für alle Beteiligten die schlechtere Alternative gewesen.

Corona hat einen Kahlschlag in der Kultur verursacht, aber bei weitem nicht nur dort. Wir werden weiter in einer noch nie erlebten Art der Vernunft und des Verzichts leben müssen. Und nur die kühnsten bayerischen Träumer hoffen noch auf ein O'zapft im September.

 

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