"Verbale Attacken": Hallenbad sperrt Flüchtlinge aus

Nach den Ausschreitungen von Köln in der Silvesternacht häufen sich die Meldungen über sexuelle Übergriffe von Flüchtlingen. Zu einem drastischen Mittel greift jetzt das städtische Hallenbad von Bornheim.
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Im „HallenFreizeitBad“ von Bornheim bei Bonn dürfen männliche Flüchtlinge derzeit nicht schwimmen. (Symbolbild)
imago Im „HallenFreizeitBad“ von Bornheim bei Bonn dürfen männliche Flüchtlinge derzeit nicht schwimmen. (Symbolbild)

Bornheim - In Bornheim bei Bonn dürfen männliche Flüchtlinge nicht mehr ins städtische Hallenbad. Die Stadt habe ihnen den Zugang verboten, weil sich immer mehr Besucherinnen und Angestellte über sexuelle Belästigungen durch Männer aus einer nahen Asylbewerberunterkunft beschwert hätten, sagte Sozialdezernent Markus Schnapka am Freitag. Dabei habe es sich nicht um Straftaten gehandelt.

Das Verbot sei bei den Bewohnern der Unterkunft auf Verständnis gestoßen. "Sobald wir von den Sozialdiensten die Mitteilung bekommen, dass die Botschaft angekommen ist, beenden wir diese Maßnahme wieder", sagte Schnapka und bestätigte damit mehrere Medienberichte. Ihm sei klar, dass er mit dem Verbot auch viele Unschuldige leiden lasse. Allerdings gilt das Verbot nur für Männer, Frauen und Kinder seien weiterhin erwünscht.

Lesen Sie hier: Schwestern im Michaelibad sexuell belästigt

Wie der Kölner Express berichtet, haben sich die Übergriffe bis jetzt auf verbaler Ebene abgespielt hätten. Das Fass zum Überlaufen habe jedoch ein besonders krasser Fall gebracht. Dabei habe ein 18-jähriger Flüchtling versucht, eine 54-jährige Frau auf der Straße gegen ihren Willen zu küssen. Ein aufmerksames Ehepaar ging dazwischen, der Mann wurde von der Polizei einvernommen.

 

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