US-Militär ergänzt Iran-Seeblockade mit Maßnahmen an Land

Mit einer Seeblockade wollen die USA iranische Ölexporte trockenlegen. Jetzt folgen Maßnahmen auf dem Festland.
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Die neuen Maßnahmen sollen die Seeblockade iranischer Häfen ergänzen. (Archivbild)
Die neuen Maßnahmen sollen die Seeblockade iranischer Häfen ergänzen. (Archivbild) © Asghar Besharati/AP/dpa
Washington

Die USA wollen dem Iran zusätzlich zur Seeblockade der Häfen auch weitere Lieferwege abschneiden. Das zuständige Regionalkommando Centcom des US-Militärs bildete eine Einsatzgruppe, die unter anderem Waffenlieferungen übers Festland sowie das Kaspische Meer unterbinden solle. Präsident Donald Trump verkündete, die Taskforce mit dem Namen "Iron Gate" (Eisernes Tor) sei bereits aktiv. "Sehr wenig" könne in den Iran gelangen oder das Land verlassen, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social.

Die US-Regierung betrachtet die Seeblockade als Weg, den Iran wirtschaftlich in die Knie zu zwingen. Ziel ist vor allem, Einnahmen aus iranischen Ölexporten versiegen zu lassen. Mit den Maßnahmen auf dem Festland und dem Kaspischen Meer wolle man etwa Lieferungen von Technologie verhindern, die auch militärisch eingesetzt werden könne, teilte Centcom mit.

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