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Urlaub zu Pandemiezeiten: Verwirrende Regeln

AZ-Politik-Vize Clemens Hagen zum Urlaub in Zeiten der Pandemie.
| Clemens Hagen
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In vielen europäischen Staaten trägt der Tourismus einen erheblichen Teil zum Bruttoinlandsprodukt bei. In Kroatien betrug dieser 2018 zum Beispiel 25 Prozent, in Griechenland waren es im selben Jahr 20 Prozent. Das weiß man natürlich auch in Brüssel.

EU tut das, was sie am liebsten tut: nichts!

Aber anstatt eine Initiative für europaweit einheitliche Urlaubsregeln zu starten, um der coronagebeutelten Tourismuswirtschaft in den Urlaubsländern wieder auf die Beine zu helfen, tut die Europäische Union das, was sie am liebsten tut: nichts! So sehen sich die pandemiemüden, erholungssuchenden EU-Bürger einem Flickenteppich unterschiedlichster Bestimmungen gegenüber.

Eine Folge: Viele Deutsche, zwar nicht mehr Reisewelt-, so doch Reiseeuropameister, bleiben in diesem Sommer am liebsten dort, wo sie sich mit den Corona-Regeln zumindest halbwegs auskennen: daheim.

Ferien dort, wo man sich auskennt

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