UN-Chef: Beziehungen zwischen Supermächten nie so gestört

Die Beziehungen zwischen den mächtigsten Nationen der Erde sind nach Ansicht von UN-Generalsekretär António Guterres derzeit gestörter denn je.
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Antonio Guterres ist Generalsekretär der Vereinten Nationen.
Cyril Zingaro/KEYSTONE/dpa Antonio Guterres ist Generalsekretär der Vereinten Nationen.

New York - Die Beziehungen zwischen den mächtigsten Nationen der Erde sind nach Ansicht von UN-Generalsekretär António Guterres derzeit gestörter denn je.

"Die Beziehungen zwischen den großen Mächten - zum Beispiel die USA, Russland und China - waren noch nie so dysfunktional, wie sie es jetzt gerade sind", sagte Guterres der ARD in New York. "Deswegen ist es jetzt gerade auch sehr schwer für den UN-Sicherheitsrat. (...) Wenn wir eine echte Krise haben, sei es in Syrien oder in Zusammenhang mit dem Iran oder etwas anderes, dann ist es fast unmöglich, eine einstimmige Entscheidung im Rat zu bekommen." Das beunruhige ihn sehr, sagte Guterres weiter.

"Wir leben in einer Zeit großer Spannungen auf globaler Ebene", fuhr der UN-Chef fort. "Und wir sehen den Sicherheitsrat paralysiert in Hinblick auf einige der größten Gefahren für den Weltfrieden - und das besorgt mich natürlich enorm."

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