UN brechen Sitzung von Syrien-Gruppe aus Protest ab

Mit einer symbolischen Protestaktion hat der Syrien-Beauftragte der UN eine Unterbrechung der Kämpfe in Syrien zur Versorgung Notleidender gefordert.
| dpa
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Amnesty International wirft Damaskus Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Foto: Sana Handout/Archiv
dpa 2 Amnesty International wirft Damaskus Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Foto: Sana Handout/Archiv
Der vierjährige Junge sitzt in Aleppo in einem Krankenwagen, nachdem ein Haus bei einem Luftangriff zerstört worden war. Foto: ALEPPO MEDIA CENTER/dpa
ALEPPO MEDIA CENTER/dpa 2 Der vierjährige Junge sitzt in Aleppo in einem Krankenwagen, nachdem ein Haus bei einem Luftangriff zerstört worden war. Foto: ALEPPO MEDIA CENTER/dpa

Genf - Nach nur acht Minuten erklärte Staffan de Mistura am Donnerstag in Genf eine Sitzung der UN-Arbeitsgruppe für die humanitäre Hilfe in Syrien für vorzeitig beendet.

Damit werde die UN-Forderung nach freiem Zugang für Helfer zu Hunderttausenden notleidenden Menschen in umkämpften Städten und Regionen betont, erklärte De Mistura. Die zeitweilige "Suspendierung" der Arbeitsgruppe sei mit Blick auf den Welttag der humanitären Hilfe an diesem Freitag (19.8.) erfolgt.

Lesen Sie hier: Rotes Kreuz: Kampf um Aleppo einer der schlimmsten Konflikte

"Nicht ein einziger Hilfskonvois hat seit einem Monat eines der belagerten Gebiete erreichen können", sagte De Mistura vor Reportern. Beratungen humanitärer Experten machten wenig Sinn, wenn es "keine Aktionen" vor Ort gebe, die Zugang zu Notleidenden ermöglichen. Die Konfliktgegner würden offenbar "nur noch kämpfen wollen". Zugleich bekräftigte De Mistura die UN-Forderung nach einer mindestens 48-stündigen Waffenruhe für die umkämpfte Stadt Aleppo.

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