Umweltstaatssekretär Flasbarth wechselt zu Klimastiftung

Jochen Flasbarth gibt sein Amt im Bundesumweltministerium auf und wechselt zur European Climate Foundation. Seine Nachfolgerin soll schon im November übernehmen.
dpa |
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"Urgestein der deutschen Umwelt- und Klimapolitik": Jochen Flasbarth (Archivbild)
"Urgestein der deutschen Umwelt- und Klimapolitik": Jochen Flasbarth (Archivbild) © Sergei Grits/AP/dpa
Berlin

Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, will sein Amt aufgeben und im nächsten Jahr zur einflussreichen European Climate Foundation wechseln. Das hat Umweltminister Carsten Schneider (SPD) in einem Schreiben an die Belegschaft mitgeteilt, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte der "Spiegel" über die Entscheidung des 64-Jährigen berichtet.

"Mit Jochen Flasbarth verlässt ein Urgestein der deutschen Umwelt- und Klimapolitik unser Haus", schreibt Schneider. Er habe in den zurückliegenden Jahrzehnten "die deutsche, europäische und internationale Umwelt- und Klimapolitik auf einzigartige Weise geprägt", unter anderem als Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu), als Präsident des Umweltbundesamtes und als Staatssekretär im Bundesumweltministerium. 

Dieses Amt hatte Flasbarth schon einmal von 2013 bis 2021 inne, bevor er bei der Regierungsbildung im Mai 2025 als Staatssekretär ins Bundesministerium für Umwelt, Klima, Naturschutz und nukleare Sicherheit zurückkehrte. In der Zwischenzeit arbeitete er als Staatssekretär im Entwicklungsministerium. Seine Nachfolge soll laut Schneider bereits im November Heike Henn übernehmen, die zurzeit die Abteilung für Internationale Klimapolitik im Ministerium leitet. 

Die European Climate Foundation mit Hauptsitz in Den Haag gilt laut "Spiegel" als eine der weltweit wichtigsten Geldgeberinnen für klimapolitische Projekte. Im Jahr 2025 verfügte sie dem Bericht zufolge über ein Budget von fast 258 Millionen Euro.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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