Ukraine: Großer Teil von Kiew weiter ohne Strom und Heizung

In der Ukraine frieren nach russischen Luftangriffen weiter Millionen Menschen und sitzen im Dunkeln. Hunderttausende Hauptstädter sollen Kiew bereits verlassen haben. Linderung ist aber in Sicht.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind viele Einwohner nach russischen Luftangriffen weiter ohne Strom und Heizung. (Archivbild)
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind viele Einwohner nach russischen Luftangriffen weiter ohne Strom und Heizung. (Archivbild) © -/Press Service Of The President Of Ukraine/AP/dpa
Kiew

Nach russischen Raketen- und Drohnenschlägen sind weiter große Teile der ukrainischen Hauptstadt Kiew ohne Fernwärme und Strom. "Zum Stand heute früh waren etwa 4.000 Wohnhäuser in Kiew weiter ohne Heizung, fast 60 Prozent der Hauptstadt sind ohne Elektrizität", schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj auf sozialen Netzwerken. Er rügte dabei erneut die Stadtregierung und verlangte, die Reparaturarbeiten zu beschleunigen. Ausgehend von Handydaten haben Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge gut 600.000 Einwohner die Dreimillionenstadt vorübergehend verlassen. 

Auch in anderen Teilen des Landes wie Odessa und Dnipropetrowsk und den Grenzgebieten Sumy und Tschernihiw kommt es infolge russischer Angriffe zu Stromausfällen. In der ostukrainischen Großstadt Charkiw und der angrenzenden Region waren nach Angaben von Gouverneur Oleh Synjehubow am Dienstag fast 90 Prozent der Haushalte ohne Strom. Über eine halbe Million Haushalte sei weiter ohne Elektroenergie.

In der Ukraine herrscht seit Anfang Januar strenges Frostwetter mit teils zweistelligen Minusgraden. Kommende Woche werden wieder Plusgrade und damit eine Entspannung der Lage erwartet. Das osteuropäische Land wehrt sich seit fast vier Jahren gegen eine russische Invasion.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.