Trump zeigt pöbelndem Arbeiter den Mittelfinger

Bei einer Fabrikbesichtigung wird Donald Trump von den Rufen eines Arbeiters geschmäht. Der US-Präsident kontert ausfallend. Sein Sprecher findet das "angemessen".
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Auch um obszöne Gesten nicht verlegen: Auf unrühmliche Beschimpfungen reagiert der US-Präsident schon auch mal mit dem Mittelfinger.
Auch um obszöne Gesten nicht verlegen: Auf unrühmliche Beschimpfungen reagiert der US-Präsident schon auch mal mit dem Mittelfinger. © Ryan Sun/AP/dpa
Detroit

US-Präsident Donald Trump hat den schmählichen Zwischenruf eines Werkarbeiters denkbar vulgär quittiert. Wie eine im Internet verbreitete Handyaufnahme zeigte, formte Trump bei einem Werkbesuch am Dienstag (Ortszeit) zweimal deutlich mit dem Mund den Ausdruck "Fuck you" in Richtung des Störers und zeigte den Mittelfinger. Die Szene ereignete sich laut US-Medien in einer Fabrik des US-Autobauers Ford im US-Bundesstaat Michigan.

Trumps Kommunikationsdirektor Steven Cheung bestätigte der "Washington Post" die Authentizität der Aufnahmen. "Ein Geisteskranker schrie in einem Wutanfall wild Flüche, und der Präsident gab eine angemessene und unmissverständliche Antwort", hieß es in einem Statement des Sprechers, das der Zeitung und weiteren US-Medien vorlag. 

Den Berichten zufolge beleidigte der Werkangestellte Trump als "Pädophilen-Beschützer". Befragt von der "Washington Post", bestätigte der mutmaßliche Zwischenrufer, dass sich seine Beschimpfung auf Trumps Agieren im Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bezogen habe. Er spüre wegen des Ausrufs "definitiv keine Reue", sagte der 40-Jährige der Zeitung. Er mache sich allerdings Sorgen um die Zukunft seines Jobs und fürchte auch "politische Vergeltung", weil er Trump "vor seinen Freunden blamiert" habe. Eigenen Angaben zufolge wurde er infolge des Vorfalls von seiner Arbeit im Werk wegen laufender Ermittlungen freigestellt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.