Kreise: Iran-USA-Waffenruhe soll verlängert werden

Mitte August läuft die 60-Tages-Frist aus dem Rahmenabkommen ab. Laut pakistanischen Sicherheitskreisen steht nun eine Verlängerung der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA im Raum.
dpa |
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Laut pakistanischen Sicherheitskreisen könnte eine ursprüngliche Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran verlängert werden. (Symbolbild)
Laut pakistanischen Sicherheitskreisen könnte eine ursprüngliche Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran verlängert werden. (Symbolbild) © Sepahnews/ZUMA Press Wire/dpa
Islamabad/Teheran

Die im Zuge des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran Mitte Juni vereinbarte Waffenruhe soll nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen verlängert werden. Die Verlängerung könne weitere 60 oder sogar 90 Tage umfassen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von mit den Gesprächen vertrauten Personen. Pakistan ist Vermittler in dem Konflikt.

Bisher ist demnach aber nicht entschieden, ob diese neuerliche Waffenruhe öffentlich kommuniziert werde.

Zugleich stehe eine Einigung zwischen dem Iran und dem Oman für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus bevor, hieß es weiter. Nach den Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen könnte diese noch vor Samstag kommen. Mitte August läuft eine 60-Tages-Frist für Verhandlungen ab, die ursprünglich in dem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran festgelegt wurde.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar den Iran angegriffen. Mitte April erklärte US-Präsident Donald Trump eine einseitige Waffenruhe in dem Konflikt. Mitte Juni einigten sich die USA und der Iran unter Vermittlung Pakistans dann auf ein Rahmenabkommen, das eine Waffenruhe vorsah und den Weg zur Beendigung des Krieges über weitere Verhandlungen binnen 60 Tagen ebnen sollte. Immer wieder allerdings kam es zu gegenseitigen Angriffen, vor allem in der zweiten Julihälfte. Zu vertieften Verhandlungen kam es in der Folge nicht.

Zuletzt führte der Iran eigenen Angaben nach direkte Verhandlungen mit dem anderen Anrainerstaat Oman darüber, wie Schiffspassagen durch die blockierte Straße von Hormus geregelt werden sollen. Beide Staaten hatten erklärt, eine Einigung sei nahe.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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