Trump: Rubio und ich verhandeln mit Kuba

Kuba steckt in einer schweren Krise, die USA erhöhen den Druck. Trump rechnet mit schnellen Veränderungen auf der Insel.
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Laut Trump steht die sozialistische Regierung Kubas kurz vor dem Scheitern.
Laut Trump steht die sozialistische Regierung Kubas kurz vor dem Scheitern. © Rebecca Blackwell/AP/dpa
Doral

US-Präsident Donald Trump ist eigenen Angaben zufolge selbst an Verhandlungen mit Kuba beteiligt. "Sie wollen verhandeln und sie verhandeln mit Marco (Rubio) und mir sowie einigen anderen", sagte Trump bei einem Gipfel mit konservativen Regierungschefs aus Lateinamerika und der Karibik in Doral im US-Bundesstaat Florida. An dem Treffen nahm auch US-Außenminister Rubio teil.

Trump gab sich optimistisch, dass eine Einigung mit dem sozialistischen Karibikstaat zeitnah erzielt werden könne. "Kuba befindet sich in den letzten Augenblicken seines bisherigen Bestehens. Es wird ein neues Leben beginnen", sagte er. Das nur rund 150 Kilometer von Florida entfernte Land habe kein Geld und kein Öl mehr und sei eine "Katastrophe". 

Enkel von Raúl Castro soll laut US-Medien mit Washington sprechen

Seit Wochen wiederholt Trump, Kuba stehe kurz vor dem Scheitern und es gebe Verhandlungen zwischen beiden Ländern. Unklar ist, mit wem genau die US-Regierung in Kuba im Kontakt steht. Unbestätigten US-Medienberichten zufolge soll Raúl Guillermo Rodríguez Castro, ein Enkel des früheren Präsidenten Raúl Castro, der Gesprächspartner von Washington auf der Insel sein. 

Laut einem Bericht der Zeitung "Miami Herald" trafen sich Rubios Berater mit dem 41-Jährigen Ende Februar am Rande des Gipfels der Karibischen Gemeinschaft in St. Kitts und Nevis. Rodríguez Castro gilt als Leibwächter und engster Vertrauter seines Großvaters Raúl Castro, der bedeutendsten verbliebenen Führungsfigur aus der Generation der Guerilleros.

Die Beziehungen zwischen Havanna und Washington sind seit Jahrzehnten angespannt. Unter Trump übt Washington nun erhöhten Druck aus. Die US-Regierung will den Zufluss von Devisen und Öl, von dem die kommunistische Regierung profitieren soll, grundsätzlich stoppen. Aktuell steckt Kuba in einer seiner schwersten Wirtschaftskrisen seit der Revolution von Fidel Castro 1959.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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