Trump: Respekt für Absage von 800 Hinrichtungen im Iran

Donald Trump hatte der iranischen Regierung mit einem Militärschlag wegen Gewalt gegen Demonstranten gedroht und dann zunächst nicht angegriffen. Wie er das begründet.
dpa |
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US-Präsident Donald Trump verweist auf die angebliche Absage von 800 Hinrichtungen im Iran.
US-Präsident Donald Trump verweist auf die angebliche Absage von 800 Hinrichtungen im Iran. © Evan Vucci/AP/dpa
Washington

Präsident Donald Trump hat das Ausbleiben eines US-Angriffs im Iran mit der Absage von Hinrichtungen von Demonstranten in Verbindung gebracht. Auf die Frage, ob ihm israelische und arabische Politiker einen Militärschlag ausgeredet hätten, sagte Trump: "Niemand hat mich überzeugt. Ich habe mich selbst überzeugt." Er verwies darauf, dass die iranischen Behörden die Hinrichtung von 800 Menschen abgesagt hätten. "Das hatte einen großen Einfluss gestern."

Trump hatte die Staatsführung in Teheran davor gewarnt, Teilnehmer der jüngsten Massenproteste hinrichten zu lassen und auch ein militärisches Eingreifen nicht ausgeschlossen. Am Mittwoch hatte eine Sperrung des iranischen Luftraums Spekulationen über einen möglichen US-Luftangriff ausgelöst. Er blieb jedoch aus.

Quelle für Absage von Hinrichtungen unklar 

Das Weiße Haus verwies bereits am Donnerstag auf angeblich abgesagte 800 Hinrichtungen – ohne eine Quelle für die Information zu nennen. Berichten zufolge töteten iranische Sicherheitskräfte mehrere tausend Menschen bei der Niederschlagung der Proteste.

Trump sagte, er respektiere sehr die Tatsache, dass die Hinrichtungen abgesagt worden seien. Er machte keine Hinweise zu seinem weiteren Vorgehen. Die Website "Axios" berichtete am Donnerstag, dass Israels Premierminister Benjamin Netanjahu Trump gebeten habe, dem Land mehr Zeit für die Vorbereitung auf einen möglichen iranischen Vergeltungsschlag zu geben. Auch die "New York Times" schrieb, dass Netanjahu um einen Aufschub eines US-Angriffs gebeten habe.

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