Trump: Ohne Deal wird es "sehr traumatisch" für den Iran

US-Präsident Trumps jüngste Äußerungen suggerieren, dass er im Konflikt mit dem Iran aktuell auf Verhandlungen setzt. Gleichzeitig wird er nicht müde, Teheran zu drohen.
dpa |
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Trump warnt den Iran vor schwerwiegenden Konsequenzen, sollte sich das Land nicht mit den USA auf einen Deal einigen.
Trump warnt den Iran vor schwerwiegenden Konsequenzen, sollte sich das Land nicht mit den USA auf einen Deal einigen. © Evan Vucci/AP/dpa
Washington

US-Präsident Donald Trump hat den Iran vor schwerwiegenden Konsequenzen gewarnt, sollte sich das Land nicht mit den USA einigen. "Das wird sehr traumatisch für den Iran, wenn sie keinen Deal machen", betonte er im Weißen Haus. Schon im vergangenen Jahr, als Washington und Teheran bereits über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt hatten, hätte der Iran einem Deal zustimmen sollen, sagte Trump.

Bereits am Mittwoch hatte der US-Präsident nach einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu deutlich gemacht, dass er eine Einigung mit dem Iran militärischen Schritten vorziehe. Trump sprach nun erneut von einem "sehr guten Treffen" mit Netanjahu und betonte zugleich, dass die Entscheidung über das Vorgehen der USA letztlich bei ihm liege. 

Wer will was in den Verhandlungen

Israel warnt seit langem vor einem Abkommen mit dem Iran, das sich nur auf das Atomprogramm der Islamischen Republik beschränkt. Der jüdische Staat fordert, dass der Erzfeind auch das Arsenal ballistischer Raketen und die Unterstützung seiner Verbündeten in der Region herunterfährt. Auch in der US-Regierung gibt es Vertreter, die sich dafür ausgesprochen haben - insgesamt lässt Trump seine Ziele bei den kürzlich neu begonnenen Verhandlungen mit dem Iran aber eher im Vagen. Teheran will nur über das Atomprogramm verhandeln. 

Die neuen Verhandlungen werden vor dem Hintergrund einer aufgestockten US-Militärpräsenz in Nahost geführt. Im Januar hatte Irans staatlicher Sicherheitsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niedergeschlagen. Trump hatte der iranischen Führung daraufhin mehrfach mit einem militärischen Eingreifen gedroht und unter anderem mehr Schiffe in die Region geschickt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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