Trump: Nichts falsch an Millionen-Geschäften meiner Familie

Donald Trump lässt nichts kommen auf die Finanzgeschäfte seiner Söhne. Er rät ihnen dennoch zu Zurückhaltung. Denn leicht hätten sie es mit ihm als US-Präsident nicht.
dpa |
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Donald Trump (Mitte) lässt seine privaten Finanzgeschäfte von seinen Söhnen Don Jr und Eric regeln. Diese passen erstaunlich gut zu seiner Wirtschaftspolitik als US-Präsident. (Archivbild)
Donald Trump (Mitte) lässt seine privaten Finanzgeschäfte von seinen Söhnen Don Jr und Eric regeln. Diese passen erstaunlich gut zu seiner Wirtschaftspolitik als US-Präsident. (Archivbild) © Jane Barlow/PA Wire/dpa
Washington

US-Präsident Donald Trump hat die millionenschweren Geschäftstätigkeiten seiner Familie verteidigt und erneut Interessenkonflikte mit seinem Regierungsamt abgestritten. An seinen Krypto-Geschäften etwa sei nichts verboten, sagte Trump im Gespräch mit dem CNBC-Moderator Joe Kernen im Oval Office im Weißen Haus

Aus seiner kürzlich veröffentlichten Einkommenserklärung geht hervor, dass Trump im Jahr 2025 allein bei Krypto-Deals über eine Milliarde Dollar einnahm - durch die Beteiligung an einem Unternehmen im Besitz der Trump-Familie. Zugleich hat seine Regierung seit seinem erneuten Amtsantritt den Handel mit Digitalwährungen erheblich vorangetrieben. 

Seine Kinder regeln die Finanzangelegenheiten

Er habe keine Kenntnis über seine eigenen Investitionen, sagte Trump CNBC. Seine Kinder, vor allem Sohn Eric, regelten seine Finanzangelegenheiten, und er rede nicht mit ihm darüber. Aber: "Es ist nichts Illegales daran, da ist nichts falsch damit. Ich könnte davon wissen."

Seine Kinder hätten mit seiner US-Präsidentschaft auch kein leichtes Los, sagte der 80-jährige Staatschef. Das Amt sei "so mächtig und so groß", dass praktisch fast jede Handlung seiner Kinder als Interessenkonflikt gewertet werden könnte. Grundsätzlich rate er seinen Kindern zu Zurückhaltung. "Aber sie haben auch ein Leben. Sie haben lange Geschäfte gemacht (...), bevor ich daran gedacht habe, für die Präsidentschaft zu kandidieren."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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