Trump: Neue Angriffe im Iran bei Gesprächen unwahrscheinlich

In den vergangenen Wochen wurde spekuliert, Donald Trump könnte nach der US-Kongresswahl neue Angriffe im Iran anordnen. Der Präsident sagt nun, er glaube nicht, dass dies nötig sein werde.
dpa |
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Präsident Donald Trump sagte, er glaube nicht, dass neue Angriffe im Iran notwendig sein würden. (Archivbild)
Präsident Donald Trump sagte, er glaube nicht, dass neue Angriffe im Iran notwendig sein würden. (Archivbild) © Alex Brandon/AP/dpa
Washington

Präsident Donald Trump hat neue großangelegte US-Angriffe im Iran als "höchst unwahrscheinlich" bezeichnet, solange es Fortschritte in den Verhandlungen gibt. "Es hängt davon ab, ob sie ein sehr starkes Abkommen unterzeichnen oder nicht", sagte Trump in einem Telefoninterview des Nachrichtensenders CNN mit Bezug auf die Führung des Iran. Bei Bedarf werde er aber weitere Attacken anordnen. Zugleich glaube er auch wegen wirtschaftlicher Probleme des Iran, dass dies nicht notwendig sein werde: "Sie gehen finanziell zugrunde."

In den vergangenen Wochen hatte es Medienberichte gegeben, wonach Trump nach den US-Parlamentswahlen eine Wiederaufnahme großangelegter Kampfhandlungen anordnen könne. Seine Republikaner hatten bei den Kongresswahlen die Mehrheiten in beiden Parlamentskammern verloren. 

Iran-Krieg in den USA unpopulär

Ein wichtiger Faktor für den Wahlsieg der Demokraten war der Anstieg der Spritpreise als Folge des Iran-Krieges. Der Konflikt ist zudem selbst bei einem Teil der Republikaner unpopulär, die Trumps Wahlversprechen gebrochen sehen, die USA nicht in neue Kriege eintreten zu lassen. Trump sagte nach dem Wahldebakel, er bereue den Krieg nicht, da der Iran keine Atomwaffen besitzen dürfe.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi appellierte an die USA am Wochenende in einem Beitrag auf der Online-Plattform Telegram, weiter nach einer Verhandlungslösung auf Basis eines iranischen Vorschlags zu suchen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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