US-Militär: Haben neue Angriffe auf den Iran begonnen

Der Iran-Krieg ist in den vergangenen Tagen mit gegenseitigen Attacken wieder eskaliert. Nun melden die US-Streitkräfte weitere Angriffe. Präsident Trump hatte sie kurz zuvor angekündigt.
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Die USA wollen den Iran weiter angreifen - das macht Trump klar.
Die USA wollen den Iran weiter angreifen - das macht Trump klar. © Alex Brandon/AP/dpa
Washington

Das US-Militär hat in der dritten Nacht hintereinander nach eigenen Angaben erneut iranische Ziele attackiert. Um 16.45 US-Ostküstenzeit (22.45 UHR MESZ) hätten die Streitkräfte die neue Angriffswelle gestartet, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mit. Diese Angriffe würden die Fähigkeit des Irans weiter einschränken, unschuldige Zivilisten und die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus zu attackieren, hieß es. 

US-Präsident Donald Trump hatte kurz zuvor weitere Angriffe auf den Iran angekündigt. Das US-Militär werde heute Abend und morgen hart zuschlagen, sagte er am Montagnachmittag (Ortszeit) in einem Radiointerview. Der Iran könne nichts dagegen tun. 

Trump suggerierte in dem Interview auch, dass die USA eine tief unter der Erde gelegene Einrichtung angreifen könnten, die auch als "Pickaxe Mountain" bekannt ist. Über ihren Zweck wird auch wegen der Nähe zur Atomanlage Natans schon länger spekuliert. Eine These lautet, dass der Iran dort eine geheime Anlage zur Anreicherung von Uran errichten wolle, das für den Bau von Atomwaffen verwendet werden könnte. Pickaxe sei "ein mögliches Ziel" für einen "großen, fetten" Angriff sagte Trump. Wahrscheinlich werde es "relativ bald" passieren. 

Angriffe häufen sich 

US-Streitkräfte hatten in den vergangenen Tagen nach einer vorübergehenden Kampfpause wiederholt iranische Ziele angegriffen. Das Militär begründete dies mit Attacken des Irans auf Schiffe in der Straße von Hormus. Der Iran reagierte auf die US-Angriffe wiederum mit Vergeltungsangriffen - etwa auf Golfstaaten, in denen die USA wichtige Militärstützpunkte haben. All das befeuerte in der Region die Sorge vor einem Wiederaufflammen des Kriegs - zumal Trump die Waffenruhe mit Teheran vor wenigen Tagen für beendet erklärt hatte.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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