Trump benennt neuen Sicherheitsberater - auf dem Sofa

Nach dem unrühmlichen Abgang von Michael Flynn hat Donald Trump einen neuen Sicherheitsberater gefunden: "H.R." McMaster soll es richten.
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General Herbert Raymond McMaster und US-Präsident Donald Trump in dessen Anwesen in Mar a Lago. McMaster soll der neue Sicherheitsberater werden.
Susan Walsh/AP/dpa General Herbert Raymond McMaster und US-Präsident Donald Trump in dessen Anwesen in Mar a Lago. McMaster soll der neue Sicherheitsberater werden.

Nach dem unrühmlichen Abgang von Michael Flynn hat Donald Trump einen neuen Sicherheitsberater gefunden: "H.R." McMaster soll es richten. Ernannt wurde er auf dem Sofa in Trumps Wochenendsitz.

Palm Beach - General Herbert Raymond McMaster (genannt "H.R") wird nach dem Willen von US-Präsident Donald Trump nationaler Sicherheitsberater der USA. Das gab Trump am Montag in seinem Domizil in Mar-a-Lago in Florida bekannt.

"H.R." McMaster (54) wird Nachfolger von Michael Flynn. Dieser war nach nur wenigen Wochen im Amt gestürzt, weil er Vizepräsident Mike Pence und andere angelogen hatte.

Erfahrener General

Trump sagte, McMaster habe enormes Talent und enorme Erfahrung. Der hochdekorierte Soldat wird als fähiger, überzeugender Anführer und erfahrender Kämpfer beschrieben. Dem kahlköpfigen Mann wird an die Adresse der ihm unterstellten Soldaten im Irak das Zitat zugeschrieben: "Jedes Mal, wenn Ihr einen Iraker respektlos behandelt, arbeitet Ihr für den Feind."

McMaster ist Autor eines viel gelobten Standardwerkes über die politischen Fehler und Gründe im Zusammenhang mit der Niederlage der USA im Vietnamkrieg. In Berichten der vergangenen Jahre wurde er wegen hoher strategischer Fähigkeiten oft als möglicher Kandidat für den Posten des nationalen Sicherheitsberaters genannt. 2014 wurde McMaster vom Time Magazine als eine der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten benannt.

Lesen Sie hier: Überblick über Regierungshandeln - Trump rumpelt weiter

Andere Kandidaten hatten nach Flynns Rücktritt abgewunken und dies mit einer für diese Position ungewöhnlich großen Einflussnahme des Weißen Hauses begründet. Es war nicht unmittelbar klar, ob McMaster seine eigenen Leute an Bord des Gremiums wird bringen können. Die Position bedarf keiner Bestätigung des US-Senats.

Ex-General Keith Kellogg, der das Amt interimistisch versieht, bleibe dem nationalen Sicherheitsrat als Stabschef erhalten, teilte das Weiße Haus mit.

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