Terror schürt Sorgen: Jeder Zweite fühlt sich unsicherer als früher

Jeder Zweite in Deutschland fühlt sich unsicherer als zuvor. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von "YouGov Deutschland". Auslöser sind die Terroranschläge der letzten zwei Jahre.
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Die Angst vor Terror wächst.
Marius Becker/dpa Die Angst vor Terror wächst.

München - Nach den Terroranschlägen der vergangenen zwei Jahre fühlt sich jeder Zweite in Deutschland unsicherer als zuvor. Tendenziell ist die Unsicherheit im Osten etwas größer, hier sind es 53 Prozent, im Westen 50 Prozent.

Das ergab eine Umfrage des Instituts YouGov Deutschland im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Frauen reagierten erheblich besorgter als Männer. 57 Prozent fühlten sich etwas oder deutlich unsicherer, bei den Männern waren es nur 44 Prozent.

Immerhin 40 Prozent der Befragten - 46 Prozent der Männer und 35 Prozent der Frauen - gaben an, ihr Sicherheitsgefühl sei unverändert. Die künftige Anschlagsgefahr schätzen die meisten Bundesbürger hoch ein. Vier von fünf Menschen (84 Prozent) erkennen eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass islamistische Extremisten in den nächsten zwölf Monaten in Deutschland ein Attentat verüben. Jeder Zweite (50 Prozent) rechnet mit rechtsextremen Anschlägen.

43 Prozent halten Gewalttaten seitens Linksextremer für möglich. Die Befragung fand allerdings vor den Krawallen beim G20-Gipfel in Hamburg statt.

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