Teheran fordert US-Konzessionen vor neuen Verhandlungen

Für die iranische Führung gibt es keinen Weg zurück zum Verhandlungstisch ohne Zugeständnisse der USA. Ganz oben stehen ein Ende der Seeblockade und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.
dpa |
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Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf verlangt von den USA Konzessionen, bevor Verhandlungen weitergehen können. (Archivbild)
Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf verlangt von den USA Konzessionen, bevor Verhandlungen weitergehen können. (Archivbild) © Hamed Malekpour/Khane Melat/dpa
Teheran/Berlin

Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf knüpft eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus an die vorherige Erfüllung aller Bedingungen durch die USA. Solange dies nicht geschehe, werde es außerdem auch keinen Weg zurück zum früheren Stand von Verhandlungen geben, sagte Irans Chefunterhändler in den Gesprächen mit den USA laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Irans Positionen seien klar und nicht verhandelbar. 

Zuvor hatte Irans oberster Sicherheitskoordinator, Mohsen Resai, die Bereitschaft zur Beendigung des Krieges mit den USA auf Grundlage des im Juni abgeschlossenen Rahmenabkommen signalisiert. Der Generalsekretär des mächtigen Nationalen Sicherheitsrats im Iran nannte im Gespräch mit dem arabischen Fernsehsender Al Jazeera dafür sieben Voraussetzungen. 

Irans Sicherheitskoordinator stellt den USA sieben Bedingungen

Unter anderem verlangt Teheran, dass die USA eingefrorene Vermögenswerte freigeben, den Krieg an allen Fronten beenden und ihre Blockade iranischer Häfen und Schiffe aufheben. Zudem fordert die iranische Führung, dass sich Washington nicht in die inneren Angelegenheiten des Landes einmischt. 

Diese Punkte orientieren sich an der Vereinbarung aus dem Juni, die den Weg zu einem dauerhaften Abkommen ebnen sollte. Auch Resai forderte, dass die USA erst alle Bedingungen erfüllen, bevor weitere Verhandlungen folgen. Dabei soll es dann unter anderem auch um die Zukunft des iranischen Atomprogramms gehen.

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