Syrien-Gespräche: Trumps Sicherheitsberater ist angekommen

US-Präsident Donald Trumps Sicherheitsberater John Bolton ist zu seinen mit Spannung erwarteten Syrien-Gesprächen in der Türkei angekommen.
| dpa
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Die USA wollen vor ihrem angekündigten Truppenabzug aus Syrien von der Türkei Garantien für die in Syrien kämpfenden Kurden.
Susannah George/AP/dpa Die USA wollen vor ihrem angekündigten Truppenabzug aus Syrien von der Türkei Garantien für die in Syrien kämpfenden Kurden.

Istanbul - US-Präsident Donald Trumps Sicherheitsberater John Bolton ist zu seinen mit Spannung erwarteten Syrien-Gesprächen in der Türkei angekommen.

Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Begleitet wird Bolton von Generalstabschef Joseph Dunford und dem Syrien-Beauftragten der US-Regierung, James Jeffrey, der auch neuer Sondergesandter für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist.

Gespräche mit dem türkischen Präsidentensprecher und Sicherheitsberater Ibrahim Kalin, Verteidigungsminister Hulusi Akar sowie Geheimdienstchef Hakan Fidan waren ursprünglich für diesen Dienstag geplant.

Auf der Agenda dürften unter anderem die Rolle der Türkei im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nach dem angekündigten Abzug der US-Truppen aus Syrien stehen sowie eine geplante türkische Offensive gegen kurdische Truppen in Nordsyrien.

Die Kämpfer der kurdischen YPG-Miliz sind wichtige Alliierte der USA im Kampf gegen den IS. Die Türkei wiederum betrachtet die YPG, die an der Grenze zur Türkei Gebiete beherrscht, als Terrororganisation. Vor seiner Ankunft in der Türkei hatte Bolton betont, die USA wollten von der Türkei Schutzgarantien für die in Syrien kämpfenden Kurden. Die US-Delegation soll am Dienstag wieder abreisen.

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