Südkorea: Nordkorea testet erneut mehrere Raketen

Nordkorea hat erneut mehrere Raketen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Kurz zuvor hatte sich die Schwester von Machthaber Kim zu einem möglichen Dialog mit den USA geäußert.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Nordkorea hat laut südkoreanischen Angaben mutmaßlich erneut mehrere Raketen abgefeuert. (Archivfoto)
Nordkorea hat laut südkoreanischen Angaben mutmaßlich erneut mehrere Raketen abgefeuert. (Archivfoto) © Uncredited/KCNA via KNS via AP/dpa
Seoul/Pjöngjang

Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs am frühen Morgen erneut mehrere Raketen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. "Südkorea und die USA haben die Raketenstarts bereits ab der Vorbereitungsphase genau überwacht und die Geschosse unmittelbar nach dem Abschuss erfasst und verfolgt", teilte der Generalstab in Seoul mit. Demnach sollen die Flugkörper weniger als 300 Kilometer zurückgelegt haben. 

Seit voriger Woche hat Nordkorea zwei Raketentypen - einen Marschflugkörper sowie eine ballistische Rakete - mit einem Streusprengkopf getestet sowie vergangenen Donnerstag rund zehn ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung des Japanischen Meeres abgefeuert. Nordkorea ist es durch UN-Beschlüsse untersagt, ballistische Raketen jeglicher Reichweite zu starten.

Spekulationen über Trump-Kim-Treffen in China

Am selben Morgen lehnte die einflussreiche Schwester von Machthaber Kim Jong Un, Kim Yo Jong, mögliche Gespräche mit den USA vorerst ab. Solange Washington an seiner aus Sicht Pjöngjangs "feindseligen Politik" festhalte, sehe man keinen Anlass für persönliche Treffen, erklärte sie laut Staatsmedien. Zugleich betonte sie, dass Dialog grundsätzlich zu den Möglichkeiten gehöre, Frieden zu sichern. Dieser müsse aber auch den nationalen Interessen Nordkoreas dienen.

US-Präsident Donald Trump hatte mehrfach öffentlich den Wunsch geäußert, sich noch in diesem Jahr mit Kim Jong Un treffen zu wollen. Spekulationen, wonach die beiden bei Trumps China-Besuch in gut zwei Wochen am Rande des Apec-Gipfels in Shenzhen zusammenkommen könnten, halten die meisten Experten jedoch für unwahrscheinlich.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.