Steinmeier sichert Irak Unterstützung zu

Steinmeier im Irak: Der Außenminister verspricht weitere deutsche Hilfe im Kampf gegen den IS. Das Land leidet massiv. Aus Sicherheitsgründen wurde der Besuch bis zur Landung nicht offiziell gemacht.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD, r), trifft sich mit dem Präsidenten der Republik Irak, Fouad Masoum, in Bagdad (Irak).
Michael Gottschalk/Photothek.Net Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD, r), trifft sich mit dem Präsidenten der Republik Irak, Fouad Masoum, in Bagdad (Irak).

Bagdad - Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat dem Irak deutsche Unterstützung bei der Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) versprochen.

"Die Stabilisierung des Irak ist ebenso wichtig wie die Suche nach einer politischen Lösung für Syrien", sagte Steinmeier am Morgen nach der Ankunft in Hauptstadt Bagdad. Deutschland werde dem Irak "in wahrlich schwierigen und stürmischen Zeiten" zur Seite stehen. Der IS hat große Teile des Landes unter seiner Kontrolle.

Der Besuch war aus Sicherheitsgründen bis zur Landung in Bagdad nicht offiziell gemacht worden. Auf Steinmeiers Programm stehen unter anderem Treffen mit Staatspräsident Fuad Massum und Ministerpräsident Haider al-Abadi auf dem Programm. In Bagdad gibt es immer wieder Anschläge von Selbstmord-Attentätern.

Lesen Sie hier: Rede an die Nation: Obama verspricht:

Am Montagabend reist Steinmeier nach Erbil in die autonome Kurdenregion im Norden des Landes weiter. Dort ist unter anderem ein Treffen mit Kurdenpräsident Massud Barsani sowie ein Besuch bei der Bundeswehr geplant, die bei der Ausbildung von kurdischen Peschmerga-Kämpfern gegen die IS hilft. Künftig sollen bis zu 150 deutsche Soldaten daran teilnehmen. Bisher waren es 100 Soldaten.

Steinmeier zollte dem amtierenden irakischen Regierungschef al-Abadi Respekt für das eingeleitete Reformprogramm. Als Ziel nannte er einen irakischen Staat, "in dem sich alle ethnischen, religiösen und gesellschaftlichen Gruppen wiederfinden können". Deutschland wolle insbesondere dabei helfen, dass Menschen, die vor dem IS geflohen sind, wieder zurückkehren können.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren