Staat zahlt erneut mehr für Sozialhilfe

Die Sozialhilfe-Ausgaben in Deutschland sind 2025 auf 21,5 Milliarden Euro gestiegen. Besonders die Hilfe zur Pflege legte deutlich zu, wie eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes zeigt.
dpa |
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Der Großteil der Ausgaben floss in die Grundsicherung im Alter und Leistungen bei Erwerbsminderung. (Symbolbild)
Der Großteil der Ausgaben floss in die Grundsicherung im Alter und Leistungen bei Erwerbsminderung. (Symbolbild) © Robert Michael/dpa
Wiesbaden

Die Ausgaben für Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr um rund sechs Prozent gestiegen. Netto zahlten die Sozialhilfeträger 21,5 Milliarden Euro aus, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Es handelt sich um Leistungen nach dem Zwölften Buch des Sozialgesetzbuches, darunter die Grundsicherung im Alter und Leistungen bei Erwerbsminderung.

In diesen Teilbereich floss wie in den Vorjahren mit rund 55 Prozent das meiste Geld. Die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung stiegen um knapp 2,9 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro - ihr Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe ging den Angaben zufolge jedoch im dritten Jahr in Folge zurück.

Die Nettoausgaben für die Hilfe zur Pflege waren um 13,3 Prozent höher und betrugen 6 Milliarden Euro, wie das Bundesamt mitteilt. Der Anteil dieser Ausgaben sei damit im dritten Jahr in Folge gestiegen, auf nun 27,8 Prozent.

Mehr Geld auch für Hilfe zum Lebensunterhalt

Für die Hilfe zum Lebensunterhalt wurden 1,7 Milliarden Euro ausgegeben, und damit 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Hier sank der Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe zum dritten Mal in Folge auf 8,0 Prozent. 

Zwei Milliarden Euro flossen den Angaben zufolge in weitere Hilfen, wie die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten. Das waren 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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